Comicbibliothek Renate

Renate ist umgezogen – und das schon vor mehr als 3 Jahren! Vom Kulturhaus Mitte in der Auguststraße in die Tucholskystraße 32.
Da verbummelt man schonmal seinen alten Leseausweis und nutzt die Gelegenheit, sich eine nigelnagelneue laminierte Karte ausstellen zu lassen:

renate

Auch sonst wird es hier immer professioneller, die Systematik übersichtlicher, farbige Signaturen helfen bei der Zuordnung, der Mangabereich wächst und es gibt eine Webseite mit Comicrezensionen und Neuerwerbungslisten. Wer nun eigentlich Renate ist, bleibt allerdings nach wie vor unklar, bisher wurden nur männliche Bibliothekare gesichtet. Man kann so viele Comics auf einmal ausleihen, wie in ein aufgerissenes Pappmaul passen. Gebühren werden nur fällig, wenn man etwas mit nach Hause nimmt.
An den Öffnungszeiten kann sich so manche „hauptamtliche“ Bibliothek ein Beispiel nehmen (man muss sich nur merken, dass Donnerstag zu und dafür Samstag geöffnet ist).
Der Besuch bei Renate lässt sich gut mit einem Bier (feste Nahrung wurde noch nicht probiert) vor dem benachbarten Zosch verbinden, vor allem an sonnigen Tagen sitzt man hier nett im Grünen und kann mit dem Rücken zum Schaufenster über den Rand des Comics hinweg prima Leute kucken.
Bei Renate gab es mal eine Veranstaltungsreihe „Raamenhandlung“, wo Mangas gezeichnet und dazu Instant-Asia-Nudelsuppen (Raamen, Yumyums) gereicht wurden. An dieser Stelle soll deshalb auf ains, ein sehr informatives Weblog mit Chinasuppenrezensionen, verwiesen werden
yumyum

Näheres zur Comicbibliothek im SKIB-Archiv

This article was written by leser

In früher Kindheit sah sie den Film "Brust oder Keule" mit Louis de Funès und strebt seitdem eine Laufbahn als Gastrokritikerin an. Die beruflichen Umwege dorthin nutzt sie für Alltagsbeobachtungen in der Mittagspause.

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