Trinity College Library Dublin

eingesandt von: sydowski

Mitten im Zentrum Dublins liegt seit Ende des 16. Jahrhunderts das Trinity College nebst dazugehöriger Bibliothek. Diese umfasst ca. 3,1 Millionen Medieneinheiten, zu welchem ganz nebenbei auch eines der wohl ältesten und besterhaltensten Evangelien gehört – das „Book of Kells“ aus dem 9. Jahrhundert.
Neben der Universitätsbibliothek, die lediglich Studenten und Mitarbeitern des Trinity College zugänglich ist, steht dem bibliophilen Touristen aber das Old Library Building für ein Entgeld von 7,50 ? zur Besichtigung frei. Neben dem genannten Book of Kells gibt es noch den Long Room zu besichtigen, in welchem ca. 200.000 in Schweinsleder eingebundene Kostbarkeiten das Auge erfreuen. Für das leibliche Wohl sorgt die Campus-Mensa, welche im Preissegment von 3,60 bis 7,30 ? Mittagsmenüs anbietet. Ein Test der Mensa steht noch aus, da der Besuch an einem Sonntag erfolgte…
Im Innenbereich der Universität lockt der Parliament Square, eine großzügig angelegte Rasenfläche, auf welcher normalerweise das Rugby- und Cricketteam der Universität ihre Heimspiele bestreiten. An spielfreien Wochenenden erinnert der Platz aber eher an den Berliner Tiergarten im Sommer – picknickende Menschen überall. Am Rande des Spielfeldes steht das Universitätscasino, in welchem der durstige Bibliophilist zumindest den Staub des Long Rooms mit einem schlecht gezapften Guinness im Plastikbecher oder diversen, obskur anmutenden Büchsenbieren herunterspülen kann.
Die Citylage der Universität bietet nun den unschätzbaren Vorteil, sich direkt am Rande der Fressmeile Dublins zu befinden: dem Temple Bar District. Hier findet der vom Leserhunger geplagte Student/ Tourist kulinarische Leckereien jedweder Couleur und Preislage, von der Frittenbude bis zum anspruchsvollen Fusion Food Tempel, der irische mit mediterraner Küche verbindet.

This article was written by leser

In früher Kindheit sah sie den Film "Brust oder Keule" mit Louis de Funès und strebt seitdem eine Laufbahn als Gastrokritikerin an. Die beruflichen Umwege dorthin nutzt sie für Alltagsbeobachtungen in der Mittagspause.

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