Viagra online genuine viagra online

Veröffentlichungen

Bibliothek des Atviros Lietuvos fondas

eingesandt von: Sydowski
Die Bibliothek der Stiftung Offene Gesellschaft Litauen befindet sich in 20m Entfernung zum Centre Culturel Français in der Did?ioji g. 5. Nach einem strammen Treppenmarsch in die 4. Etage landet der geneigte Leser in einer modern ausgestatteten Bibliothek mit sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt.

Stellt sich nach langem und anstrengendem Bücherstudium ein Magenknurren ein, hat der Nutzer es glücklicherweise nicht allzu weit, denn im gleichen Gebäude befindet sich ein Restaurant der Cili Pizza-Kette. Pizzen en mass und in jeder Größe, ziemlich preisgünstig und geschmacklich völlig in Ordnung. Ein Problem besteht allerdings darin, einen Sitzplatz zu ergattern, denn der Laden brummt eigentlich immer. Beim Warten auf das Essen bereitet es übrigens großes Vergnügen, den Bedienungen beim Serviettenzuschneiden und anderen mehr oder weniger sinnvollen Beschäftigungen zu beobachten. Wer es allerdings eher bourgois mag, dem seien die 20m zum Café de Paris zu empfehlen?

Joseph Wulf – Bibliothek / Mediothek

Das Restaurant Seehase wirbt in seiner Speisekarte:
„Gleich um die Ecke die Max Liebermann Villa und in unmittelbarer Nachbarschaft die Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust: Das Haus der Wannsee-Konferenz. (mehr …)

Staatsbibliothek Berlin PK Haus II

Die Cafeteria gilt als Flirtbörse – kulinarische Offenbarungen sind dort allerdings nicht zu erwarten. Dafür stimmt die Atmosphäre:

Dunkles Cafehausgestühl, gedämpftes Geplauder, Rauchen ist erlaubt. Um die Cafeteria zu besuchen, muss man allerdings mit gültigem Leserausweis einchecken. Im Foyer gibt es nur einen Automaten, obwohl ein Sharoun-Ästhetik vermittelnder Bartresen mit Goldgrubenpotential vorhanden ist.

stabi_foyer

Hier ließe sich die vor allem für auswärtige Nutzer ärgerliche Stunde von Beginn der Öffnungszeit 9.00 bis zum Öffnen des Anmeldungsschalters trefflich überbrücken, man könnte in einer Arbeitspause Leute treffen, die nicht in Besitz eines gültigen Stabiausweises sind. Der große Teil der Nutzer, die nicht die Lesesäle, sondern lediglich den Katalog und Auskunfts- bzw. den Medienabholbereich nutzen, könnten hier entspannen und auch der eine oder andere Tourist würde sich – mangels attraktiver Alternativen am Potsdamer Platz – hier wohlfühlen.
Einen Hauch von Toscana kann man sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der Imbissbude gönnen:

toscana

Dort gibt es Ciabatta mit diversen Olivenaufstrichen, aber auch Deftiges wie Currywurst. Und man sitzt einfach phantastisch im Grünen – eine Oase inmitten der Betonwüste!
Literatur:
Grob, Veronika: Fluchtpunkt Raucherabteil. – In: die tageszeitung. – 23.8.1996
Die Cafeteria der Staatsbibliothek

Café Stummfilm. – In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. -3 0.9.1996
über den Blick aus der Cafeteria auf die Baustelle am Potsdamer Platz

Wojewódzka i Miejska Biblioteka Publiczna im. C.K. Norwida

Ein weiteres Beispiel für das durch public-private-partnership gut funktionierende Imbisswesen in Polen:
Pierogi (Teigtaschen mit diversen Füllungen), Pizza, Nalesniki (Pfannkuchen) und eine große Auswahl an Getränken warten auf hungrige Leser. Den Kaffee darf man mit in den Zeitschriftenlesesaal nehmen. Smacznego heißt „Guten Appetit“!

zielgor

Archiwum Panstwowe w Szczecinie / Staatsarchiv Stettin

Die historische Landschaft Hinterpommern, im wesentlichen das heutige Pomorze Zachodnie mit gleichnamiger Wojewodschaft, wurde im Lauf der Geschichte durch wechselnde Herrschaft und verschiedene hier ansässige Volksgruppen geprägt. Heute gibt es eine klare Grenze entlang der Oder, einzig die sich überlappenden Zuständigkeiten der Archive Greifswald und Szczecin, die sich heute kooperativ um die schriftliche Überlieferung dieser recht dünn besiedelten Region kümmern, spiegeln noch die bewegte Vergangenheit. (mehr …)

Collegium Polonicum

Das Collegium Polonicum, ein joint venture der Frankfurter Europa-Universität Viadrina und der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznan ist seit 1991 eine wichtiges Bindeglied im deutsch-polnischen Kulturaustausch. (mehr …)

Zentral- und Landesbibliothek/Berliner Stadtbibliothek

Das Haus in der Breiten Straße beherbergt die Gebiete Mathematik, Informatik, Multimedia Naturwissenschaften, Technik, Medizin, Gesundheit, Recht und Wirtschaft. Im Gebäudekomplex befinden sich darüber hinaus das Zentrum für Berlin-Studien (im Ribbeckhaus) sowie Archiv und Bibliothek der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V.sowie des Vereins für die Geschichte Berlins, die jeweils nur donnerstags bzw. mittwochs 15-19 Uhr geöffnet sind (erreichbar über den Personaleingang der ZLB).
Der Neubau ist großzügig mit Leseplätzen (z. T. mit Blick auf den begrünten Innenhof) ausgestattet. Es herrscht reges Ein und Aus,

aber längst nicht so ein Gewimmel wie in der Amerika-Gedenkbibliothek, wo die gefragteren Bereiche Belletristik, Geistes- und Sozialwissenschaften beherbergt sind.
Es gibt große Bereiche im Foyer und hinter dem Zeitungslesesaal, wo Mitgebrachtes verzehrt und Kaffee getrunken werden kann (bei schönem Wetter auch draußen). Ein ambulanter Tchibo-Stand, wie man ihn von Bahnhöfen kennt, bietet Kaffee, belegte Brötchen, Muffins und Croissants an. Zusätzlich gibt es einen Kaffeeautomaten. Um etwas Warmes in den Magen zu bekommen, muss man längere Wege Richtung Alex, Leipziger Straße oder Nikolaiviertel in Kauf nehmen.

ZLB_Tschibo
Nachtrag:(9.9.05)
Live aus dem Zentrum für Berlin-Studien:

Am Neptunbrunnen hat eine Art sommerlicher Weihnachtsmarkt aufgemacht. Neben einem Löwenbräu-Bierzelt mit Blasmusik gibt es einen Stand mit Thüringer Grillspezialitäten.

thueringer
Da Thüringer Rostbratwurst © jetzt ein geschützter Markenname ist, scheint es sich um Originale zu handeln. Auch die Supersize-Me-Boulette vom Holzkohlegrill schmeckt auf dem Rand des Neptunbrunnens hervorragend. Den Flüssigkeitsverlust, den man in der durch die Glasfassade stark aufgeheizten zweiten Etage der Bibliothek erleidet, kann man mit isotonischen Getränken wie Cola oder Apfelschorle für je 2 ? ausgleichen. Tipp: Im Erdgeschoss arbeiten, wo die dicken Mauern eines der ältesten Häuser Berlins angenehme Kühle spenden und nur zum Bücherholen und zur Internetrecherche nach oben gehen.

berlinstudien

Bibliothek der Stiftung Topographie des Terrors

Die Bibliothek mit den Sammelschwerpunkten Nationalsozialismus (insbes. SS, Gestapo und Polizei), Zweiter Weltkrieg und Erinnerungskultur befindet sich in der 5. Etage des DKV-Gebäudes in der Stresemannstraße. Sie bietet eine angenehme Arbeitsatmosphäre, eine benutzungsfreundliche systematische Freihandaufstellung,

eine Aufsatzsammlung zu den Sammelschwerpunkten und zeitgenössische Publikationen aus der NS-Zeit. Die wissenschaftliche Spezialbibliothek ist als Präsenzbibliothek eine Alternative zu den meist überfüllten Uni-Zweigbibliotheken oder auch die Staatsbibliothek, wo man die Literatur erst aus dem Magazin bestellen muss, verbunden mit dem Risiko, dass das gesuchte Medium ausgeliehen ist.
Ein Nachteil ist, dass die DKV-Kantine nebst Kaffeeeautomat nur Mitarbeitern zur Verfügung steht, dafür hat die nähere Umgebung gastronomisch einiges zu bieten. Vom Preis-Leistungsverhältnis am attraktivsten ist die Kantine des Abgeordnetenhauses. Den Termin für den Bibliotheksbesuch kann man auch anhand des im Internet veröffentlichten Speiseplans einrichten.