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Veröffentlichungen

Holocaust-Mahnmal – Ort der Information

Das Kunstwerk ist das allergrößte Rätsel, aber der Mensch ist die Lösung.
Joseph Beuys 1985

Die Zeitungen beschäftigten sich Ende vergangener Woche kontrovers mit dem Thema der inzwischen abgebauten Würstchenbude am Mahnmal.

Die Debatte spiegelt einmal mehr die große Unsicherheit, wie diesem labyrinthartigen Denkmal zu begegnen ist und ist das eigentlich Interessante am Monument im Sinne des Beuys’schen Kunstbegriffs. Diskutieren Sie mit! (mehr …)

Bibliothek des Auswärtigen Amtes

eingesandt von: Sydowski

Am Werderschen Markt 1, unweit des (noch stehenden) Palastes der Republik, fällt der Blick zwangsläufig auf die gläserne Fassade des Auswärtigen Amtes.
Für AA-Mitarbeiter, Angehörige anderer Ministerien, Bundestagsabgeordnete und angemeldete Besucher mit wissenschaftlichem Forschungsinteresse steht eine ca. 290.000 Bände umfassende Bibliothek zur Verfügung.
Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf juristischer Literatur, bietet z. B. aber auch eine in Deutschland wohl einmalige Sammlung an Werken von und über Otto v. Bismarck. Recherchen werden vom Bibliothekspersonal routiniert und freundlich bearbeitet.
Für das leibliche Wohl der ca. 2080 Mitarbeiter sorgt eine Kantine im 6. Stock des Altbaus. Der lange Weg von der Bibliothek dorthin gestaltet sich durch das heutzutage sehr seltene Erlebnis einer Paternosterfahrt durchaus als abwechslungsreich.
Bei der Essensauswahl buhlen gleich mehrere Gerichte um Aufmerksamkeit, dazu noch eine Salatbar sowie eine Dessertvitrine. Die Preise variieren dabei von 4 bis 7 €. Geschmacklich und optisch hinterließen die Speisen einen guten Eindruck.
Für den Café au Lait danach bietet das AA einen besonderen Clou. Im Lichthof befindet sich eine Filiale von „The Coffee Shop“, in welcher man allerlei Kaffeesorten genießen und als Nachtisch einen Bagel oder Muffin zu sich nehmen kann. Zudem kann man sich gemütlich hinsetzen, durch die Verglasung in den Himmel starren oder das geschäftige Treiben im Eingangsbereich des AA beobachten.
Fazit: Für den hungrigen Leser im Auswärtigen Amte ist bestens gesorgt

Trinity College Library Dublin

eingesandt von: sydowski

Mitten im Zentrum Dublins liegt seit Ende des 16. Jahrhunderts das Trinity College nebst dazugehöriger Bibliothek. Diese umfasst ca. 3,1 Millionen Medieneinheiten, zu welchem ganz nebenbei auch eines der wohl ältesten und besterhaltensten Evangelien gehört – das „Book of Kells“ (mehr …)

Café Dix in der Berlinischen Galerie

Die öffentlich zugängliche Präsenzbibliothek in der Berlinischen Galerie sammelt Literatur zu den Gebieten Bildende Kunst, Fotografie und Architektur. Ihre Öffnungszeiten von 14-20 Uhr sind etwas für Spätaufsteher,

eine gute Grundlage für den Tag bekommt man im Cafe Dix – leckere, heiße (!) Suppe nach Tagesangebot – nicht wie so oft in Espressotässchen, sondern in einer Terrine von anständiger Größe. Suppen sind ohnehin für hungrige Bibliotheksnutzer bestens geeignet. Sie vermitteln ein Gefühl von Wärme und Sättigung, man braucht aber nicht unbedingt ein Nickerchen zu ihrer Verdauung. Es reicht eine Tasse Kaffee hinter einer der hier ausliegenden Zeitungen oder Illustrierten.

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HU Teilbibliothek Ästhetik, Kultur- und Medienwissenschaften

Die Präsenzbibliothek mit Schwerpunkt Theater- und Filmwissenschaft und die eine Etage tiefer gelegene Genderbibliothek des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien erreicht man über den 2. Hinterhof
der Sophienstraße 22a, dieser bietet sich mit Bänken und Aschenbecher für den Verzehr von Pausenbroten an.
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Der erste Hinterhof ist allerdings weitaus schöner – blumenbewachsen und sonnenbeschienen – hier fehlen aber Sitzgelegenheiten. Hat man Stullenpaket und Thermoskanne vergessen, geht man am besten in die benachbarte Bäckerei Balzer – ein alteingesessener Laden mit sehr guten belegten Brötchen (Favorit Leberwurst ist meistens schon aus) und leckerem Hefekuchen. Kaffee bekommt man hier auch und als Pausenlektüre die aktuelle kostenlose Ausgabe des Scheinschlag.
baltzer
Der Bäcker ist eine der letzten Bastionen normalen urbanen Lebens im so genannten „Szenebezirk“. Waren täglichen Bedarfs und bodenständige Gastronomie sind wegen Massentourismus, Gentrifizierung und der daraus resultierenden Preisentwicklung bei den Gewerbemieten hier leider nur noch selten anzutreffen. Die Qualität der Pizza im Bistro Berna (um die Ecke in der Großen Hamburger Str.) hat nach Besitzerwechsel leider dramatisch nachgelassen, der Döner im SuperSpar in der Rosenthaler Straße soll sehr gut sein, die Dauerschlange am Imbiss scheint dieses Gerücht zu bestätigen.

Staatsarchiv Poznań

Das Staatsarchiv Poznan (Posen) gehört zu den ältesten und mit ca. 11.300 laufenden Metern Akten (zum großen Teil preußischer Provenienz) auch zu den größten Archiven in Polen. Für die zahlreichen Nutzer aus aller Welt steht ein Lesesaal mit etwa 20 Plätzen zur Verfügung und seit einiger Zeit ein Kaffeeautomat.
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Mestská knihovna v Jablonci nad Nisou

Es gibt sie noch, die guten Dinge! Und das meistens dort, wo man sie nicht vermutet: Aus der Prager Innenstadt schon fast vollständig verbannt, kann man in einem Bäckerladen mit Stehimbiss direkt gegenüber der Stadtbibliothek am Dolní námestí

in Jablonec an der Neiße chlebicky (reichhaltig, saftig und lecker belegte Stangenweißbrotscheiben) in bester Qualität genießen.

jablonec

Die Bibliothek ist seit 1920 im früheren alten Rathaus am Neuen Markt untergebracht und bietet u. a. gute Bedingungen zur Erforschung der Stadt- und Regionalgeschichte des früheren Gablonz an der Neiße am Fuße des Riesengebirges in der Nähe von Liberec (ehemals Reichenberg). Eine biographische Datenbank zu diesem Thema befindet sich im Aufbau.

Lietuvos nacionalinė Martyno Mažvydo biblioteka

eingesandt von: Sydowski
Direkt neben dem litauischen Parlament (?eimas) und am Ende des Gedimino pr., der Flaniermeile Vilnius, befindet sich die litauische Nationalbibliothek mitsamt dem Herder-Lesesaal des Goethe-Institutes.
Der bibliophile Nutzer kommt bei den Beständen der Nationalbibliothek voll auf seine Kosten, wohingegen die Atmosphäre des deutschen Herder-Lesesaals im Wesentlichen durch die Freundlichkeit und das enorme Fachwissen von Frau Miltenyte bestimmt wird. Die einzige Frage, die sie wohl nicht beantworten kann, ist die nach gutem Essen in Nähe der Bibliothek. Man könnte fast von einer kulinarischen Einöde im Falle der Nationalbibliothek sprechen. Lediglich ein kleiner Minima-Supermarkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite hält das Notwendigste für Hunger- und Durstgefühl bereit. Für warme Speisen bleibt dem nach Nahrung lechzendem Nutzer nur ein ca. siebenminütiger Fußmarsch entlang des Gedimino pr. in Richtung Innenstadt übrig.

Vilniaus universiteto biblioteka

eingesandt von: Sydowski
Bei einem Vilniusbesuch sollte jeder bibliophil veranlagte Tourist die Möglichkeit zu einer Führung durch die wohl schönste und älteste Bibliothek Litauens nutzen: die Universitätsbibliothek Vilnius.Natürlich steht die Bibliothek auch dem gemeinen Studenten zur Verfügung.
Um nach getaner Arbeit ein wenig den Gaumen zu befriedigen, bietet sich ein Besuch des Universitätscafés auf dem Campus an, der ?Morgas?.

Die Tatsache, dass es sich bei der Morgas um die ehemalige Leichenhalle der Universität Vilnius handelt, sollte nicht abschreckend wirken. Im Gegenteil, denn es werden diverse litauische Gerichte für den schmalen Geldbeutel in hervorragender Qualität serviert. Beginnen sollte man auf alle Fälle mit der ?dienos sriuba?, der Tagessuppe. Danach stehen diverse andere Leckereien auf der Speisekarte. Die Blynai sind hierbei besonders zu empfehlen.
Hinweis: Es lohnt sich im Sommer immer, eine Jacke mit zu nehmen, denn es ist recht kühl in der Morgas.

Bibliothèque du Centre Culturel Français

eingesandt von: Sydowski
Mitten im Herzen der Altstadt von Vilnius, in der Did?ioji g.1, liegt die französische Botschaft, welcher das Centre Culturel Français angeschlossen ist. Es beherbergt eine kleine aber gut geordnete Bibliothek mit dem Schwerpunkt französische Literatur und für den hungrigen Nutzer oder schlendernden Müßiggänger das Café de Paris.

Hipp aussehende junge litauische Studenten und ?innen gehen mit französischer Gelassenheit ihrer Tätigkeit nach, frei nach dem Motto ?Tout vient à point à qui sait attendre? (Wer warten kann, dem kommt alles zur rechten Zeit).?
Ein Kakava (Trinkschokolade) oder ein leckerer Kava su karstu pienu (Kaffee mit heißer Milch) verkürzen die nicht unerhebliche Wartezeit aufs Essen. Die Blynai schmecken hervorragend, aber auch unterschiedliche U?kand?iai ir salotos (Snacks und Salate) erfreuen den Gaumen.
Bibliotheksbesuch und kulinarisches Verlangen gehen beim Centre Culturel Français eine prächtige Symbiose ein.