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Veröffentlichungen

Gutenberg Museum, Bibliothek und Minipressenarchiv

Das Museum für Buch-, Druck- und Schriftgeschichte aller Kulturen in der Mainzer Innenstadt ist ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt. Nicht nur die dort in einer Dunkelkammer zu bewundernden 2 1/2 Exemplare der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel (B42)

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Evangelisches Zentralarchiv

Das kirchliche Archivzentrum auf dem Gelände von St. Thomas am Bethaniendamm ist eine wichtige Forschungsstätte für Kirchengeschichte und Familienforschung. Das Archivzentrum beherbergt das Archiv des Berliner Missionswerks, das katholische Diözesanarchiv Berlin, das Landeskirchenarchiv der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und das Evangelische Zentralarchiv.
Mehr als dreißig Regalkilometer Akten, Architekturzeichnungen zur Kirchenbaugeschichte, Quellen zur Missionsarbeit in Asien und Afrika und mehr als 30.000 Kirchenbücher evangelischer Gemeinden in Berlin und Brandenburg sowie den historischen deutschen Ostgebieten werden hier verwahrt. Die Bibliothek des Archivzentrums vereint die Bestände der Vorgängereinrichtungen der EKD (Reichskirchenbibliothek), des Ökumenischen Archivs, des Kirchlichen Außenamts. der Archive für die Geschichte des Kirchenkampfs, der Evangelischen Kirche der Union (EKU), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sowie die Gemeinsame Bibliothek des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR und der Evangelischen Kirche der Union – Bereich DDR.
In der 5. Etage des Neubaus befindet sich der schöne, helle Lesesaal mit Mikrofiche-Lesegeräten auf mehreren Ebenen und einer kleinen Handbibliothek, Es gibt Zugang zum Internet und zum lokalen Allegro-Katalog der Bibliothek.

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Wenn die Morgenandacht vorbei ist und keine Veranstaltung stattfindet, kann der Tagungsraum im Erdgeschoss zum Verzehr von Mitgebrachtem genutzt werden. Es gibt eine vollständige Küchenausstattung mit Spüle, Herd und Mikrowelle, Kaffee (fair gehandelt), Tee und Kaltgetränke stehen den Archivnutzern gegen ein geringes Entgelt zur Verfügung.

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In der unmittelbaren Umgebung des Archivs gibt es kaum lohnende Ziele für den hungrigen Leser. Ein wie ein Kreuzberger Ökologieprojekt anmutendes Bauwerk lässt keinerlei Rückschlüsse auf gastromomische Bewirtschaftung zu. An einem Schild ist eine Telefonnummer angegeben, aber es bleibt unklar, warum man dort anrufen sollte. Das Geheimnis wird gelüftet durch den jüngst erschienenen Artikel „Der Kreuzberger Guerrilla-Garten (F.A.S. vom 18.3.2007): es handelt sich um einen 1983 von einem türkischen Rentner auf einer an der Westseite der Mauer gelegenen, aber zum Staatsgebiet der DDR gehörigen Parzelle angelegten und daher von Ost- und Westberliner Behörden geduldeten Schrebergarten mit einstöckiger Laube.

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Heute bildet der Garten gewissermaßen den Grünstreifen auf dem stark befahrenen Bethaniendamm und wird auch gegenwärtig wegen Kompetenzstreitigkeiten der angrenzenden Stadtbezirke geduldet.
Ein paar Schritte weiter gibt es eine Wagenburg, die aber leider keine Volksküche betreibt, zumindest wirkte das Areal zu mittäglicher Stunde verlassen und es waren beim besten Willen keine Küchengerüche auszumachen.

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Bayerische Staatsbibliothek

Thukydides, Homer, Aristoteles und Hippokrates, im Münchner Volksmund auch die „Die vier Heiligen Dreikönige“ genannt, bewachen als überlebensgroße Skulpturen den Eingang des imposanten Bibliotheksbaus an der Ludwigstraße. Gemeinsam mit der Schwestereinrichtung in Berlin ist die Münchner Stabi vor allem für die Sammlung älterer und ausländischer Literatur zuständig.

Die einzigartigen Bestände veranlassen zahlreiche auswärtige Leser zu einer Reise nach München. (mehr …)

Kulturhistorisches Museum Magdeburg

Bei spektakulären Ausstellungen werden die Kapazitäten der Museumsgastronomie trotz hoher Preise und schlechter Qualität nicht selten überfordert. zumal die das Kulturhistorische Museum umgebende, architektonisch von Kriegszerstörungen, stalinistischen Parademagistralen, Landeshauptstadts-Größenwahn und Bürokomplex-Steuerabschreibungsmodellen geprägte Magdeburger City auch in kulinarischer Hinsicht als Niemandsland bezeichnet werden muss.
So auch bei der aktuellen 29. Europaratsausstellung „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation – (mehr …)

Dokumentationszentrum Berliner Mauer

Die Bernauer Straße ist der einzige Ort in Berlin, wo ein ehemaliger Grenzabschnitt der 4. Generation („Mauer ’75“) vollständig erhalten bzw. rekonstruiert wurde. Nur hier wird noch deutlich, dass es sich eigentlich um zwei Berliner Mauern handelte,mit einem nicht weniger unüberwindlichen Grenzstreifen dazwischen.

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Zu früh gekommen: Hansabücherei

Wieder zu früh da! Die Hansabibliothek öffnet im Unterschied zu anderen Berliner Stadtteilbibliotheken täglich erst 12.00, wenn man sich das endlich gemerkt hat, erwischt man garantiert einen Montag oder Freitag, wo sie sogar erst um 13.00 öffnet. Einen Buchcontainer zum Hinterlegen der überfälligen Medien gibt es auch nicht, so dass man hier oft Zeit totschlagen muss. Zum Glück gibt es die Pizzeria Milano,
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wo inzischen schon weitere Bibliotheksnutzer sowie eine größere Gruppe polnischer Bauarbeiter Platz genommen haben. Die Anwesenheit von Bauarbeitern sagt über die Qualität einer gastronomischen Einrichtung mehr als Tausend Michelin-Sterne – warum also nicht einmal die Pizza Bambino für gerade mal 2 ? probieren.

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Eine gute Entscheidung! Die Pizza ist frisch gebacken und sehr lecker, die Zeit angenehm verstrichen und die Bücherei mittlerweile auch geöffnet.
Das Gebäude wurde 1957 als Informationszentrum für die Internationale Bauausstellung von Werner Düttmann entworfen, dient heute auch als Stadtteilkulturzentrum und hat einen sehr schönen Innenhof, wohin man sich mit Zeitungen und Zeitschriften und einem Cafe vom Automaten zurückziehen kann.
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Tuerkischer Kaffee und Mittelmeerbrise – wie man den Besuch in der neuen Bibliotheca Alexandrina geniesst

eingesandt von: lambo
Der Monat, den ich gerade als Praktikant an der Bibliotheca Alexandrina verbringe (naeheres dazu hier), gibt mir die Gelegenheit, alle kulinarischen Gegebenheiten vor Ort auszukundschaften, auf dass hungrige Leser in Zukunft auf diese Erfahrungen zurueckgreifen koennen!
Viele werden das Pech haben, vielleicht nur einen oder zwei Tage hier zu verbringen. Die sind im Nu herum, wenn man all die interessanten Spezialbibliotheken (etwa die Taha-Hussein-Library fuer Blinde und Sehbehinderte) aufsucht oder vielleicht noch eine interessante Filmvorfuehrung (mehr …)

Senatsbibliothek Berlin (SeBi)

Die SeBi befindet sich an der Straße des 17. Juni im nach dem 1948-1953 Regierenden Bürgermeister von Berlin benannten Ernst-Reuter-Haus. Sein Ausspruch „Ihr Völker der Welt … Schaut auf diese Stadt“ erlangte durch seine Verwendung im NDW-Hit der Gropiuslerchen „Berlin Berlin, dein Herz kennt keine Mauern“ zur Wendezeit erneut große Popularität.staedtetag

Ursprünglich eingerichtet als Magistratsbibliothek für Groß-Berlin
ist sie heute eine wissenschaftliche Spezialbibliothek für die Verwaltung des Landes Berlin und Fragen der Kommunalverwaltung und des Öffentlichen Rechts der Bundesrepublik. Für Verwaltungsferne sind vor allem die Bestände zur Berlin-Geschichte ein echter Geheimtipp. Im Unterschied zum Zentrum für Berlin-Studien kann hier der Großteil der Medien nach Hause entliehen werden. Überhaupt wird S E R V I C E hier groß geschrieben, die Bereitstellung aus dem Magazin dauert gerade mal 10-20 Minuten, die man angenehm mit der Lektüre von Zeitschriften im Lesesaal, Stadtwappenraten im Foyer oder einem schnellen Kaffee in der hauseigenen Cafeteria vertreiben kann. Hier zu essen kann nach zweimaligem Versuch nicht empfohlen werden. Als der Gourmettempel gilt auf dem benachbarten TU-Campus die Mathematikermensa, wo man aber viel Zeit mit Schlangestehen an der Essensausgabe verliert. Alternativen bieten sich Richtung S-Bahn: Ein Bäcker.

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eine Dönerbude und sicher einer der stylischsten Burger-Kings der Stadt. Die Inneneinrichtung erinnert an die Bilder von Edward Hopper, in der warmen Jahreszeit kann man kann aber der durch einen permanent flimmernden Großblidschirm verstärkten Trostlosigkeit in den Freisitz entfliehen.

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Noch eine Bemerkung zum Angebot: Die Chillie Cheese Nuggets hat man woanders schon mal frischer gegessen (das liegt vermutlich am spärlichen Kundendurchlauf in dieser Filiale) und die Ausgewogenheit der Geschmacksaromen lässt auch zu wünschen übrig – der saisonal angebotene Texmexburger konnte sich auch nicht entscheiden, ob er mehr nach Räucherspeck (Tex) oder Chillie (Mex) schmecken sollte. Ebenso fehl am Platze sind Fettreduzierung bei den Pommes (verdienen diesen Namen nicht) und der wirklich grauenhafte Delight-Salat.

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Wenn es schon nach 5 ist und der Hunger groß genug, sollte man lieber gleich die Tiergarten-Quelle im Stadtbahnbogen 482 aufsuchen.

Kunstbibliothek / Lipperheidesche Kostümbibliothek

Die Bibliotheken der Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz betreiben einen gemeinsamen OPAC und sind auch ansonsten vielfältig miteinander vernetzt. Eine zentrale Position nimmt dabei die von Kunsthistorikern, Mode- und Designinteressierten stark frequentierte Kunstbibliothek ein, die seit Beginn der 90er Jahre am Kulturforum untergebracht ist..

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Eine wissenschaftliche Spezialbibliothek zur Kulturgeschichte der Kleidung ist die eine Etage höher gelegene Lipperheidesche Kostümbibliothek, die dem preußischen Staat 1899 von dem Berliner Verleger und Sammler Franz von Lipperheide gestiftet und der Bibliothek des Kunstgewerbe-Museums angegliedert wurde.
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Für den kleinen Hunger zwischendurch, der nach dem Durchblättern solch dicker Bände historischer Lifestylezeitschriften aufkommt, liegt es erst einmal nahe, das Museumscafe mit Einzugsbereich Gemäldegalerie, Kupferstichkabinett und Kunstgewerbemuseum aufzusuchen. Das Vorurteil gegenüber der landläufigen Museumsgastronomie bestätigt sich erneut empirisch – die Angebotstafel offeriert Möchtegern-Haute Cuisine. So etwas kann aus der im Hintergrund erkennbaren Warmhaltevitrine gar nicht schmecken, sondern müsste einzeln frisch zubereitet werden.

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Die Preise sind auch nichts für den Arbeitsalltag. Zum Glück gibt es am Kulturforum Alternativen, z.B. das Freiluft-Cafe Estrade

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und die schon im Zusammenhang mit der Stabi West erwähnte weinlaubumrankte Imbissbude, die Ihr Angebot inzwischen mehr in Richtung türkisches Fastfood weiterentwickelt hat.
Beide bleiben aber heute wegen kühlen Temperaturen und rauhem Wind rechts und links liegen und der hungrige Leser steuert eine altbewährte Institution an – die Cafeteria in der Stabi.

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Diese hat wirklich Atmosphäre. Oh möge nie jemand auf den Gedanken kommen, das Wiener Cafehausgestühl durch steriles Lounge-Lederstahlrohr zu ersetzen!!! Ein wirkliches Refugium und schützenswertes Biotop!
Auch kulinarisch hat sich nach dem letzten Pächterwechsel einiges verbessert. Es gibt wechselnde Tagesangebote und sogar eine Abendkarte, die Speisen können in einer Glasvitrine vorher begutachtet werden. Favorit Rühreibrötchen ist zu nachmittäglicher Stunde leider in den Kühlklappen nicht mehr zu finden (Tipp: vor dem Verzehr Raumtemperatur annehmen lassen!). Sei’s drum – Suppe ist ohnehin die bessere Bibliotheksspeise, heute „Spreewälder Gurkensuppe mit Hackklößchen“. Hier verhält sich vermutlich Gurke zu Spreewald wie Ananasscheibe zu Hawaii, ein lausitzer Stabi-Leser aus der Schlange beteuerte jedenfalls, so etwas in seiner Heimat noch nicht gesehen zu haben.

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Etwas zu süß- aber heiß und wohlschmeckend.
Die vorher so gelobte Atmosphäre wird doppelt reflexiv gebrochen bzw. konterkariert durch das angebotene Plastikbesteck. Ob die Cafeteriabetreiber spontane Suizide der Leser durch Eröffnen der Pulsadern mit Stahlmessern oder Haftung für Amokläufe in den Rara-Lesesaal mit herausgeschmuggelten Alu-Gabeln befürchten oder nur von der allgemeinen Diebstahl-Paranoia der Bibliotheksverwaltung (die sich u.a. in fehlenden Schlüsselnummern an den Spinden äußert) angesteckt wurden? jedenfalls sollten sie sich ein Beispiel am Besteck des TU-Bibliothekscafes nehmen, das hat nämlich WMF-Qualität!

Biblioteca nazionale centrale di Roma

Die neuere der italienischen Nationalbibliotheken liegt an der Metrostation C. Pretorio, in der Nähe des Hauptbahnhofs Termini. Schon im Fahrstuhl sollte man wegen das nahenden Wissenstempels leise sein, wie man dem Fußgängerleitsystem im Tunnel entnehmen kann:

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