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	<title>Leserhunger</title>
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	<description>kulinarischer Führer durch Bibliotheken, Archive, Museen weltweit</description>
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		<title>Internationaler Suchdienst (ITS) Bad Arolsen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 16:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bad Arolsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis 1929 Kultur- und Verwaltungszentrum von Grafschaft, Fürstentum und Freistaaat Waldeck-Pyrmont, überlässt Bad Arolsen heute Korbach die Administration des nordwesthessischen Landkreises Waldeck-Frankenberg. Emma zu Waldeck und Pyrmont, die wohl populärste Queen-Mum der niederländischen Geschichte,  <a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2011/12/internationaler-suchdienst-its-bad-arolsen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis 1929 Kultur- und Verwaltungszentrum von Grafschaft, Fürstentum und Freistaaat Waldeck-Pyrmont, überlässt Bad Arolsen heute Korbach die Administration des nordwesthessischen Landkreises Waldeck-Frankenberg. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emma_zu_Waldeck_und_Pyrmont">Emma</a> zu Waldeck und Pyrmont, die wohl populärste Queen-Mum der niederländischen Geschichte, wurde hier geboren, ebenso wie der <a href="http://www.bildhauerei-in-berlin.de/_html/_katalog/kuenstler-1715-Christian%20Daniel%20Rauch.html">in Berlin mit vielen seiner Werke vertretene Bildhauer Christian Daniel Rauch</a>. Der 9. Grad östlicher Länge von Greenwich verläuft durch die Stadt, seit 1994 genießt Arolsen den Status eines <a href="http://http://www.hessische-heilbaeder.de/index.php?id=57&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=152&amp;cHash=0d510be4525169537c9dfa639852e5b7">Heilbades</a>. Das Tourismusmarketing setzt heute weniger auf Historie als auf Wellness, das um die Fürstenresidenz herum angelegte Barockensemble lädt zum Flanieren ein.</p>
<div id="attachment_761" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/kartenstaender.jpg"><img class="size-medium wp-image-761" title="kartenstaender" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/kartenstaender-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kartengrüße aus Bad Arolsen</p></div>
<p>Überregional und international wird der Name der Stadt vor allem mit dem <a href="http://www.its-arolsen.org">Internationalen Suchdienst</a> in Verbindung gebracht. Diese gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von verschiedenen alliierten bzw. internationalen Organisationen und Konsortiem initiierte Einrichtung beschäftigte sich zunächst mit der Suche nach vermissten Personen. Für die große Zahl von aus NS-Lagern befreiten Inhaftierten, ehemaligen Zwangsarbeitern und Flüchtlingen, sog. &#8220;Displaced Persons&#8221;,  musste die Unterbringung, die Rückführung in ihre Heimatländer oder die Emigration in meist außereuropäische Länder koordiniert werden. Der Standort des Suchbüros  folgt der Front von London nach Versailles und Frankfurt/Main. Wegen der günstigen Lage zu den vier Besatzungszonen und einer von Kriegszerstörungen weitgehend verschonten Infrastruktur wird Bad Arolsen 1946 zum Sitz des ITS.</p>
<div id="attachment_754" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/buegel.jpg"><img class="size-medium wp-image-754" title="buegel" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/buegel-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">ISD = Internationaler Suchdienst, ITS = International Tracing Service</p></div>
<p>Seine Aufgaben entwickeln sich zunehmend in Richtung Sammlung und Erschließung von Informationen und Dokumenten über zivile NS-Opfer sowie Auskunftserteilung an Überlebende und Angehörige. Seit der Öffnung des Archivs 2007 engagiert sich der ITS  auch auf den Gebieten Forschung, Information und Bildung mit eigenen Projekten, Ausstellungen, Tagungen und gedenkstättenpädagogischen Angeboten. Das Archiv umfasst derzeit ca. 30 Mill. Dokumente und wächst weiter durch Korrespondenz mit Überlebenden und Angehörigen von NS-Opfern oder mit anderen Institutionen.</p>
<div id="attachment_764" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/namenskartei.jpg"><img class="size-medium wp-image-764" title="namenskartei" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/namenskartei-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die zentrale Namenkartei des ITS-Archivs</p></div>
<p>Einen Sucheinstieg bietet die zentrale Namenkartei mit über 50 Millionen Hinweisen zu über 17,5 Millionen Personen, ebenso kann nach Ort/Region oder Bestand (z.B. einzelne Lager) recherchiert werden. Die Dokumente sind digitalisiert und können im Lesesaal direkt an den Recherche-PCs aufgerufen als Kopie abgespeichert werden.<br />
Mit dem Wegfall der Wartezeit auf die Aktenlieferung entfällt natürlich DER klassische Anlass für die Kaffepause. Im Haus soll es eine Kantine geben, möglicherweise ist diese auch für Archivnutzer zugänglich. (?) Die Innenstadt lockt mit gastronomischen Angeboten, zahlreiche Geschäfte knüpfen mit dem Attribut &#8220;Schloss-&#8221; &#8220;Residenz-&#8221; oder &#8220;Hof-&#8221; an vergangene Bedeutung an. Sogar ein <a href="http://www.hofbrauhaus-arolsen.de/">Hofbrauhaus</a> gibt es, wo neben Arolser Pils und Alt Waldecker Dunkel saisonal auch Bockbier gezapft wird.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/hofbraeu.jpg"><img title="hofbraeu" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/hofbraeu-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Schausiedefenster im Hofbrauhaus</p></div>
<p>Das Studium der Speisekarten-Aushänge lässt keine Schlüsse auf regionaltypische Gerichte zu. Vielleicht sollte man den örtlichen Gastronomen die Lektüre der Faksimileausgabe des <a href="http://www.booklooker.de/app/detail.php?id=997222741&amp;setMediaType=0&amp;&amp;sortOrder=">Waldeckschen Kochbuchs </a>von 1932 empfehlen,</p>
<div id="attachment_762" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/kochbuch.jpg"><img class="size-medium wp-image-762" title="kochbuch" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/kochbuch-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Verlagsanzeige Waldecksches Kochbuch</p></div>
<p>herausgegeben vom Waldecker Landesfrauenverein und hergestellt mit Original-Druckbogen der früheren fürstlichen Hofdruckerei Carl Loewie, Arolsen.<br />
Bei Fleischer Köhler-Renner gibt es Tagesangebote wie z.B. Sauerbraten (roch sehr gut) und die auf dem Foto angekündigte &#8220;Lasagne Metzger Art&#8221;. Die Fleischerei beliefert auch den örtlichen REWE-Supermarkt, wo sich günstig und zeitsparend ein Lunchpaket zusammenstellen lässt.</p>
<div id="attachment_757" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/fleischerei.jpg"><img class="size-medium wp-image-757" title="fleischerei" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/fleischerei-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Tagesgerichte bei Fleischerei Köhler-Renner</p></div>
<p>Im <a href="http://www.qype.com/place/1495450-Cafe-Prinzess-Emma-Bad-Arolsen">Cafe Prinzess Emma </a>- benannt nach der oben bereits erwähnten größten Tochter der Stadt &#8211; kann man gemütlich sitzen und hausgemachten Kuchen in guter Qualität probieren. Unweit von den ITS-Standorten gelegen eine gute Adresse für eine kurze Pausen-Einkehr.</p>
<div id="attachment_755" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/cafe_emma.jpg"><img class="size-medium wp-image-755" title="cafe_emma" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/cafe_emma-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Freisitz des Cafe Emma</p></div>
<p>Zwischen Hofgarten und Kirchplatz gibt es weitere Restaurants mit deutscher und internationaler Küche, für den kleinen Hunger zwischendurch tut es vielleicht auch ein Quarkriegel <a href="http://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%A1%D1%8B%D1%80%D0%BE%D0%BA_%28%D0%BC%D0%BE%D0%BB%D0%BE%D1%87%D0%BD%D1%8B%D0%B9_%D0%BF%D1%80%D0%BE%D0%B4%D1%83%D0%BA%D1%82%29">(сырок)</a> aus dem russischen Laden Kalina in der Bahnhofsstraße.</p>
<div id="attachment_760" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/kalina.jpg"><img class="size-medium wp-image-760" title="kalina" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/kalina-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kalina - Russische Spezialitäten</p></div>
<p>Apropos Bahnhof: Dort verkehren Züge der Kurhessenbahn in Richtung Korbach und Kassel-Wilhelmshöhe. Es gibt einen Imbiss und ein portugiesisches Kulturzentrum, wo aber vermutlich weniger iberische Kulinaria als die Fankultur des FC Porto gepflegt wird.</p>
<div id="attachment_765" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-765" title="porto" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/porto-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Portugiesisches Kulturzentrum auf dem Arolser Bahnhof</p></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/hofbraeu.jpg"><br />
</a><a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/11/hofbraeu.jpg"><br />
</a></p>
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		<title>Stadtarchiv Speyer</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 12:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stadtarchiv Speyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Speyer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bestände des Stadtarchivs Speyer gehen zurück bis in das 12. Jahrhundert. Das Archiv ist somit eines der traditionsreichsten und schon im Mittelalter gut belegten Kommunalarchive der Pfalz. Dass sich das Stadtarchiv bei aller Tradition den neuen Medien nicht verschließt, &#8230; <a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2011/09/stadtarchiv-speyer-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="../wp-content/uploads/2011/09/P1010597-150x150.jpg" alt="P1010597" width="215" height="215" /></p>
<p>Die Bestände des Stadtarchivs Speyer gehen zurück bis in das 12. Jahrhundert. Das Archiv ist somit eines der traditionsreichsten und schon im Mittelalter gut belegten Kommunalarchive der Pfalz. Dass sich das Stadtarchiv bei aller Tradition den neuen Medien nicht verschließt, sei nur am Rande bemerkt: Das Archiv betreibt als eines von noch wenigen deutschen Archiven Auftritte auf Facebook, Twitter usw.<br />
Doch jetzt einige Tipps für die obligatorischen Benutzer-Pausen, zusammengestellt von unseren Mitarbeitern Julian Weiler und Elisabeth Steiger:<span id="more-661"></span><br />
In unserem Archivgebäude selbst gibt es keine Cafeteria bzw. Automaten für Snacks oder Heißgetränke. Außer einer kleinen Kaffeeküche mit äußerst begrenztem Raum, der keinen Platz für Sitzgelegenheiten bietet, gibt es keine Möglichkeit, sich hier zu stärken.<br />
Dafür könnte das gastronomische Umfeld aufgrund der zentralen Lage des Stadtarchivs kaum besser sein, finden sich doch in unmittelbarer Nähe z.B. mehrere Gaststätten (bzw. auch „gehobene“ Restaurants) mit deutscher und internationaler Küche, ebenso (Speyer liegt in der Pfalz): Weinstuben mit leicht deftiger pfälzischer Küche und guten Weinen. Mittagskarten mit günstigeren Mittagessen sind zumeist vorhanden.<br />
Weiterhin befindet sich in der unmittelbaren Nachbarschaft des Archivs eine Metzgerei, die frische Fleisch- und Wurstwaren anbietet und sich ausgezeichnet für einen kurzen Snack zwischendurch, wie z.B. ein Fleischkäsebrötchen, eignet. Für diejenigen, die die ausländische Küche bevorzugen, finden sich in der näheren Umgebung mehrere empfehlenswerte Schnellrestaurants (Chinesisch, Türkisch, Mexikanisch) sowie z.B. ein „Hofladen“ mit Tagesessen. Für einen entspannten Kaffee/Kuchen oder wie auch immer sei die Maximilianstraße (Fußgängerzone mit vielen Einkaufsmöglichkeiten ) empfohlen, wenige Minuten vom Archiv entfernt.</p>
<p>Für freundliche Benutzer finden sich auf unserer Theke oftmals auch kleine Naschereien, die die Arbeit versüßen. <img src='http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img src="../wp-content/uploads/2011/09/IMG_0879k-300x200.jpg" alt="IMG_0879k" width="300" height="200" /></p>
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		</item>
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		<title>Bibliothek des Zentrums für Antisemitismusforschung</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 16:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Charlottenburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Alleinbesitz-Treffer im KOBV führt hoch hinaus, in die 9. Etage des denkmalgeschützten Telefunken-Hochhauses, das sich heute diverse Institute der TU sowie An-Institute von Telekom und Daimler teilen. Mit dem Aufzug geht es nach oben. Man bekommt gegen ein Pfand &#8230; <a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2011/03/bibliothek-des-zentrums-fur-antisemitismusforschung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-586" style="margin: 10px;" title="hochkant" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/02/hochkant-225x300.jpg" alt="hochkant" width="225" height="300" />Ein Alleinbesitz-Treffer im <a href="http://www.kobv.de">KOBV</a> führt hoch hinaus, in die 9. Etage des denkmalgeschützten Telefunken-Hochhauses, das sich heute diverse Institute der TU sowie An-Institute von Telekom und Daimler teilen.<br />
Mit dem Aufzug geht es nach oben. Man bekommt gegen ein Pfand einen Schlüssel für ein Schließfach, trägt sich in ein Nutzerbuch ein &#8211; kein Problem, den TU-Bibliotheksausweis zu Hause vergessen zu haben. Auch zum Kopieren ist es nicht erforderlich, die ohnehin schon stattliche Kopierkarten-Sammlung um ein weiteres Plastikkärtchen zu bereichern &#8211; es wird bar bezahlt.<br />
Der Bestand der kleinen Bibliothek orientiert sich am thematischen Profil des Instituts &#8211; laut Selbstdarstellung auf der Homepage Forschung und Lehre über Vorurteile und ihre Folgen. Das klingt zunächst transdisziplinär-theorielastig, den breitesten Raum nehmen allerdings klassische Regionalstudien zur deutsch-jüdischen Geschichte ein. Hier finden sich viele in Deutschland sonst selten verfügbare Titel und graue Literatur in selbsterklärender Freihandaufstellung. Die Leseplätze befinden sich bereits weit über der berlinüblichen Traufhöhe <span id="more-580"></span>und erlauben einen gigantischen Ausblick auf den Kreisverkehr am Ernst-Reuter-Platz.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-602" title="kreis" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/02/kreis1-1024x768.jpg" alt="kreis" width="500" /></p>
<p>Machte die laut Auskunft der Pförtnerin lange nicht aktualisierte Übersichtstafel im Foyer nicht Hoffnung auf einen Panoramablick in der Cafeteria in der 20. Etage? Volltreffer! Das Studentenwerk hat hier wohl seine am höchsten gelegene Filiale in Berlin, wenn nicht sogar deutschland- oder gar weltweit! Einen Rundumblick gibt es nicht, dafür aber ein psychedelisch-retrokosmisches Mosaik, dass mit dem Menüanzeige-Flatscreen um die Wette oszilliert.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-618" title="mosaik" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/02/mosaik-1024x768.jpg" alt="mosaik" width="517" height="387" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Das Angebot entspricht üblichen Cafeteria-Standards, also etwas schmaler als in den Mensen. Geöffnet ist von 9-17 Uhr, warmes Essen gibt es nur um die Mittagszeit. Aber dafür kann man sich hier satt SEHEN! Trotz Dämmerung und Großstadt-Dunst erkennt man deutlich Funkturm und Teufelsberg&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-large wp-image-615" title="funkturm" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/02/funkturm1-1024x768.jpg" alt="funkturm" width="500" /></p>
<p style="text-align: left;">Ohrwürmer wie  &#8220;Berlin, Berlin&#8221; von den Gropiuslerchen (featuring Ernst Reuter &#8220;Ihr Völker der Welt &#8211; schaut auf diese Stadt&#8221;) oder die Filmmusik von <span id="search"><em>Koyaanisqatsi</em></span> drängen sich auf, man schaudert beim Gedanken an Albert Speers Pläne einer Ost-West-Achse für die Welthauptstadt Germania, erinnert sich an Billy Wilders &#8220;Eins, Zwei Drei&#8221;, Christiane F. und David Bowies &#8220;Heroes&#8221; auf dem Dach des Europa-Centers und wird überhaupt &#8211; auch und gerade als Ossi &#8211; von schwerer Westalgie befallen.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-large wp-image-640" title="spandau" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/03/spandau-1024x768.jpg" alt="spandau" width="531" height="398" /></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Camelford Library</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 18:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Camelford]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine freundliche Nachfrage am Ausleihtresen der Stabi West gab den Anstoß, auf der Suche nach Blogbarem die Bibliotheksbesuche der letzten Monate Revue passieren zu lassen. Die Zeitreise, vorbei an den &#8220;üblichen verdächtigen&#8221; hier bereits besprochenen Häusern stoppt im letzten Sommer, in der &#8230; <a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2011/01/camelford-library/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine freundliche Nachfrage am Ausleihtresen der <a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2005/07/staatsbibliothek-berlin-pk-haus-ii/">Stabi West </a> gab den Anstoß, auf der Suche nach Blogbarem die Bibliotheksbesuche der letzten Monate Revue passieren zu lassen. Die Zeitreise, vorbei an den &#8220;üblichen verdächtigen&#8221; hier bereits besprochenen Häusern stoppt im letzten Sommer, in der nordsüdwestenglischen Provinz, im Städtchen Camelford.</p>
<p>Wegen der immer lückenloseren Netzanbindung der einheimischen Bevölkerung sind Internetcafes abseits touristischer Hauptrouten immer seltener anzutreffen. <span id="more-541"></span>Der Global Backpacker ist fern heimischer Mobilfunknetze verloren im Tarifdschungel des Gastlandes. Das Europe-UK-Plug wurde zu Hause vergessen, ist im örtlichen Elektromarkt vergriffen oder kommt wegen der großen Konkurrenz um die einzige Steckdose im 6-Doppelstockbett-Dormitory nicht zum Aufladen der Smartphoneakkus zum Einsatz. Einzige Alternative für den Ortsfremden, der Informationen für die Weiterreise im Netz sucht, Tickets buchen, Kontakt mit den Daheimgebliebenen halten oder berufliche Ab- bzw. scheinbar-Anwesenheitsnotizen versenden möchte, ist die örtliche öffentliche Bibliothek.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-536" title="library" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/01/library-300x225.jpg" alt="library" width="300" height="225" /></p>
<p>Dabei gehört der Tourist zu einer bibliotheksstatistisch weitgehend vernachlässigten Nutzergruppe. Auf einem in der <a href="http://www.cornwall.gov.uk/default.aspx?page=24083">Camelford Library</a> ausliegenden Fragebogen zum Bibliotheksbesuch fehlten trotz differenzierter Auswahlmöglichkeiten zur ethnischen Zugehörigkeit diverse kontinentaleuropäische und temporäre Migrationshintergründe, ein fester Wohnsitz im Cornwallshire war offenbar Teilnahmevoraussetzung der Erhebung. An diesem Vormittag war allerdings mindestens die Hälfte der Bibliotheksbesucher saisonbedingt nomadisch und nutzte den Präsenzbestand an Karten, Regionalliteratur, Reiseführern, die aktuelle Presse, die sanitären Einrichtungen, den Kopierer und vor allem das Internet.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-538" title="copy" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/01/copy-225x300.jpg" alt="copy" width="225" height="300" /></p>
<p>Allerdings scheint es eine Internet-Flatrate für Inhaber von Bibliotheksausweisen auch außerhalb Camelfords zu geben. Ein englischer Besucher fragte am Ausleihtresen nach dem Geltungsbereich dieser Regelung und bekam zur Antwort &#8220;anywhere&#8221;. Ob dies auch für jenseits der britischen Hauptinsel ausgestellte Leserkarten gilt, wurde nicht getestet und eine Gastgebühr für den Pin-Code entrichtet.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-540" title="pin" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/01/pin-300x225.jpg" alt="pin" width="300" height="225" /></p>
<p>In der Bibliothek selbst gibt es keine Cafeteria bzw. Automaten für Snacks oder Heißgetränke. Das gastronomische Umfeld könnte aber kaum besser sein: Der <a href="http://www.peckishfishandchips.co.uk">preisgekrönte Fish &amp; Chips-Laden Peck Ish </a>bietet neben Cod und Haddock im Bierteig auch Chicken, Pies und Burger an.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-539" title="fish" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/01/fish-300x225.jpg" alt="fish" width="300" height="225" /></p>
<p>Ein <em>Chinese Take Away</em> im Wartezimmer-Look reicht ein paar Häuser weiter Asietten über den Tresen, die offenbar bei einem externen Dienstleister gefüllt werden, da keinerlei Küchengeräusche bzw. -gerüche auf Hausgemachtes deuten. Gibt es solche Einrichtungen eigentlich auch in China oder ist das eine typisch englische Variante des Asia-Imbisses? Zu beachten ist, dass man den Reis extra dazu bestellen muss. Auf Nachfrage gibt es eine Plastikgabel (keine Stäbchen).</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-532" title="takeaway" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/01/takeaway-300x225.jpg" alt="takeaway" width="300" height="225" /></p>
<p>Im <em>Four Seasons</em> nebenan gibt es ein breites Spektrum an Bargerichten, zum Beispiel &#8220;Full English Breakfast&#8221; mit frei kombinierbaren Komponenten. Ein solches Frühstück deckt den Kalorienbedarf des ganzen Tages und verhilft zu nachhaltiger Appetitlosigkeit. Die ideale Bikini-Diät also.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-534" title="seasons" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/01/seasons-300x225.jpg" alt="seasons" width="300" height="225" /></p>
<p>Zum Schluss zum englischen Bier: Das aus dem Kreuzworträtsel bekannte Ale wird fast nur noch von Kennern getrunken. Es hat einen sehr feinen, facettenreichen  Geschmack und  wird ohne Zusatz von Kohlensäure nur durch Unterdruck gezapft und nicht extra gekühlt. Es gibt unzählige Sorten (saisonal, farblich, regional, % Vol. ) aus meist traditionsreichen Brauereien. Für den kontinentalen Geschmack, der sich wohl auch auf der Insel zunehmend durchsetzt, ist es wohl zu warm und zu wenig spritzig. Die in den Pubs angebotenen &#8211; in der Regel kontinentalen &#8211; Lagerbiere werden ohne Blume in randvollen Gläsern serviert.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-535" title="pub" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/01/pub-225x300.jpg" alt="pub" width="225" height="300" /></p>
<p style="text-align: left;">Ein klassisches Pub mit Billard, Dart und Jukebox ist in Camelford das Masons Arms. Günstiger ist das Bier in den politischen Clubs. Vom Durchreisenden wird hier nicht gleich ein entsprechendes Bekenntnis oder das richtige Parteibuch erwartet.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignleft size-medium wp-image-537" title="liberal" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/01/liberal-225x300.jpg" alt="liberal" width="225" height="300" /> <img class="alignnone size-medium wp-image-533" title="conserve" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2011/01/conserve-225x300.jpg" alt="conserve" width="225" height="300" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bankkrise im Staatsarchiv</title>
		<link>http://leserhunger.archivauskunft.de/2010/07/bankkrise-im-staatsarchiv/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 20:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder, wenn in Dahlem die Magnolien blühen, rückt ein Mangel ins Bewusstsein des vom Aktenstudium müde blinzelnden Lesers: Auf den das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz umgebenden weitläufigen Grünflächen  fehlen&#8230;. Bänke! Das Archiv in der Archivstraße dokumentiert nahezu neun &#8230; <a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2010/07/bankkrise-im-staatsarchiv/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder, wenn in Dahlem die Magnolien blühen, rückt ein Mangel ins Bewusstsein des vom Aktenstudium müde blinzelnden Lesers: Auf den das <a href="http://www.gsta.spk-berlin.de/">Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz </a>umgebenden weitläufigen Grünflächen  fehlen&#8230;. <strong>Bänke!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="size-medium wp-image-450 aligncenter" title="magnolie" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/04/magnolie-300x225.jpg" alt="magnolie" width="300" height="225" /><br />
</strong></p>
<p>Das Archiv in der Archivstraße dokumentiert nahezu neun Jahrhunderte brandenburg-preußischer <span id="more-323"></span>Geschichte &#8220;zwischen Königsberg und Kleve&#8221; und verwahrt gegenwärtig ca. 35.000 laufende Meter Archivalien sowie eine Dienstbibliothek mit etwa 185.000 Bänden und 200 laufenden Zeitschriften.</p>
<p>Das GStA hat wohl den schönsten und funktionalsten Lesesaal, den man sich vorstellen kann. An der Wand über der Tür mahnt Spinoza:</p>
<p style="text-align: center;">Sedulo curavi<br />
humanas actiones<br />
non ridere, non lugere<br />
neque detestari<br />
sed intellegere</p>
<p style="text-align: right;">(Tractatus politicus, I, 4)</p>
<p style="text-align: left;">Frühes Kommen sichert gute Plätze (das Archiv öffnet 8.00), allerdings weiß man nicht so richtig, wohin man sich zur Pause mit Thermoskanne und Stullenpaket zurückziehen soll. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tabakskollegium">&#8220;Tabakskollegium&#8221;</a>, ein Raum, wo früher auch der Kaffeeautomat stand und wo man mit anderen Archivnutzern und -mitarbeitern ins Gespräch kam, ist dem Nichtraucherschutz zum Opfer gefallen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3f/Tabakskollegium-1.jpg"><img class="aligncenter" title="Das Tabakskollegium Friedrich Wilhelms I." src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3f/Tabakskollegium-1.jpg" alt="" width="358" height="256" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Nun gibt es Tische und Stühle im Treppenhaus &#8211; ein bisschen zu viel Durchgangsverkehr, um hier  eine Pausensituation zu simulieren. Alternativ kann man im Garderobenraum (wo der Kaffeeautomat jetzt steht) herum- bzw. im Weg stehen und kauend aus dem Fenster auf die oben erwähnten bankfreien Grünflächen blicken.</p>
<p style="text-align: left;">Eine Bank gibt es allerdings noch &#8211; hinter den schmalen Schultern der <a href="http://www.gsta.spk-berlin.de/shop_raumer_836.html">Wichmann-Büste des preußischen Staatsrats und Archivdirektors a.D. Karl Georg von Raumer </a>- ebenfalls eher Dekoration als Rückzugsraum für müde, hungrige Leser.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-484" title="raumer" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/07/raumer-768x1024.jpg" alt="raumer" width="387" height="516" /></p>
<p style="text-align: left;">Bleibt also nur das Auswärts-Lunch. Zu den U-Bahn-Stationen Dahlem Dorf und Podbielskiallee, wo diverse Imbissbuden locken, ist es etwa gleich weit. Allerdings zu weit, wenn man die nicht sehr großzügig bemessenen <a href="http://www.gsta.spk-berlin.de/anschrift,_Oeffnungszeiten,_anreise_496.html">Öffnungszeiten</a> in Betracht zieht. Besser, man biegt gleich in die Koserstraße ein und lenkt seine Schritte Richtung <a href="http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/fmi/">Meinecke-Institut der FU</a>.</p>
<p style="text-align: left;">Interdisziplinarität zwischen den beiden dort residierenden Fachrichtungen Geschichtswissenschaft und Veterinärmedizin wird durch eine echte Sehenswürdigkeit hergestellt: Das Skelett von Condé, dem Leibreitpferd Friedrichs des Großen .</p>
<p style="text-align: center;">
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-326" title="pferd" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/02/pferd.jpg" alt="pferd" width="320" height="240" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Ein paar Meter weiter  gibt es eine Cafeteria des Studentenwerks. Die 3 Komponenten der Mittagsgerichte &#8211; heute Leberkäse, Porreegemüse und Backkartoffeln &#8211; scheinen jeweils mit einem Zufallsgenerator zusammengestellt zu werden.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-324 aligncenter" title="leberkaese" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/02/leberkaese.jpg" alt="leberkaese" width="269" height="202" /></p>
<p style="text-align: left;">Aber der Kaffee ist besser als am Automaten im Archiv, das Servicepersonal ist nett und im Innenhof findet man endlich die auf dem Archivgelände so schmerzlich vermissten <strong>BÄNKE</strong>!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-451" title="meineckehof" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/04/meineckehof-1024x768.jpg" alt="meineckehof" width="258" height="194" /></p>
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		<title>Leipziger Buchmesse</title>
		<link>http://leserhunger.archivauskunft.de/2010/03/leipziger-buchmesse/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 21:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leipzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Leipziger Buchmesse ist eine Publikumsmesse. Hier werden also nicht nur Bücher, Autoren und Verlage vermarktet, sondern auch deren Zielgruppe &#8211; die Leser &#8211; strömen zahlreich auf das Messegelände auf dem Areal des alten Mockauer Flughafens, zum Stöbern und zum &#8230; <a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2010/03/leipziger-buchmesse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Leipziger Buchmesse ist eine Publikumsmesse. Hier werden also nicht nur Bücher, Autoren und Verlage vermarktet, sondern auch deren Zielgruppe &#8211; die Leser &#8211; strömen zahlreich auf das Messegelände auf dem Areal des alten Mockauer Flughafens, zum Stöbern und zum Besuch der zahlreichen Literaturveranstaltungen, die hier und anderswo im Rahmen des Festivals <a href="http://www.leipzig-liest.de/" target="_self">&#8220;Leipzig liest&#8221;</a> stattfinden.<br />
Sehen und gesehen werden ist ein wichtiger Aspekt des Messerummels. Seit dem Manga-Hype ist die gläserne Eingangshalle zu einem Catwalk für Cosplayer geworden. Die Gothic-Szene belagert die Stände der<span id="more-407"></span> Fantasy-Verlage, Schulklassen machen Jagd auf Werbeartikel aller Art und testen Computerspiele.<br />
Es herrscht also Volksfeststimmung &#8211; wenn man sich Karussels,  Grillstände, Zuckerwattespinnereien und Bierzelte wegdenkt.  Um das Messegelände herum scheint es eine Bannmeile für ambulante und stationäre Gastronomie-Angebote zu geben, Ausnahme ist eine <a href="http://maps.google.de/maps?client=safari&amp;oe=UTF-8&amp;ie=UTF8&amp;q=mac+donalds+handelsstraße+leipzig&amp;fb=1&amp;gl=de&amp;hq=mac+donalds&amp;hnear=handelsstraße+leipzig&amp;ei=3IamS_qtFdSK_AahucGNCA&amp;ved=0CB0QpQY&amp;hl=de&amp;view=map&amp;cid=12196577451959763832&amp;iwloc=A&amp;sa=X">Filiale von Mac-Donalds</a>, für deren Besuch eine Viertelstunde Fußweg in Kauf zu nehmen wäre, von den Wartezeiten wegen messebedingter Überfüllung ganz zu schweigen.</p>
<p>Auf Publikumsmessen beschränkt sich das Snackangebot an den Ständen der Firmen, Verlage, Fernsehstationen, Literatur- und Buchinstitute meist auf Gummibärchen oder Teegebäck, Empfänge mit Sekt und Häppchen sind eher unüblich.<br />
Die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis des Messecaterings leidet unter dem Mangel an Konkurrenz. Immerhin gibt es eine Freiluft-Raucherterasse innerhalb des Messekomplexes:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-420" title="altavista" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/altavista1.jpg" alt="altavista" width="400" height="300" /></p>
<p>Es ist aber wesentlich netter, bei schönem Wetter mitgebrachten Proviant, Getränke und auch die &#8220;Zigarette danach&#8221; am Ufer des Messesees vor dem Haupteingang zu genießen. Hier kann man auch hervorragend Leute und Kostüme kucken.<br />
Sonnendurchflutet sind auch die oberen Bereiche der Eingangshalle, hier bot in diesem Jahr in der Nähe des Eingangs zum CCL das &#8220;Wirtschaftswunder&#8221; Kaffe &amp; Kuchen an:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-421" title="wirtschaftswunder" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/wirtschaftswunder.jpg" alt="wirtschaftswunder" width="400" height="300" /></p>
<p>Das einzige Angebot weit und breit, das wirklich Appetit machte &#8211; gestärkt durch Cappuccino und Käsekuchen kann sich der nun nicht mehr ganz so hungrige Leser erneut ins Gewimmel stürzen.</p>
<p><img title="kaesekuchen" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/kaesekuchen1.jpg" alt="kaesekuchen" width="400" height="300" /></p>
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		<title>Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin</title>
		<link>http://leserhunger.archivauskunft.de/2010/03/fu-ub-berlin/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Asbestreinigung eines Magazins in der Stabi-West erfordert derzeit die Ausweitung des Literaturbeschaffungs-Reviers. Heute führt die Suche im Verbundkatalog nach einem verfügbaren Exemplar des vorübergehend unzugänglichen Titels in die UB der FU in der Dahlemer Garystraße. Die Jagdinstinkte werden angeheizt &#8230; <a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2010/03/fu-ub-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Asbestreinigung eines Magazins in der <a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2005/07/staatsbibliothek-berlin-pk-haus-ii/">Stabi-West</a> erfordert derzeit die Ausweitung des Literaturbeschaffungs-Reviers. Heute führt die Suche im Verbundkatalog nach einem verfügbaren Exemplar des vorübergehend unzugänglichen Titels in die <a href="http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/ausstellung/">UB der FU</a> in der Dahlemer Garystraße.<br />
Die Jagdinstinkte werden angeheizt durch die Rauminstallation &#8220;The Black Forrest oder der Medienwald&#8221; &#8211; Teil der aktuellen <a href="http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/ausstellung/">Ausstellung &#8220;Bücherwelten&#8221; des Künstlers Wolfgang Nieblich</a> im Foyer des Bibliotheks-Hauptgebäudes.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-336" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/installation.jpg" alt="installation" width="640" height="480" /></p>
<p>Von dort aus geht es direkt in die Katakomben <span id="more-333"></span>des Freihand-Magazins, eine Zeitreise in Jahresschritten, durch Zahlen in psychedelischer Farbgebung auf dem Boden markiert. Das begehrte Buch ist schnell gefunden und für die Außer-Haus-Leihe verbucht.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-338 aligncenter" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/magazin.jpg" alt="magazin" width="480" height="640" /></p>
<p>&#8220;Frei&#8221; steht an der Freien Universität nicht nur für ein offenes Magazin, die Uni wurde 1948 als demokratische Antithese zur bis dato einzigen &#8220;Berliner (später Humboldt-) Universität&#8221; im sowjetischen Sektor gegründet. Nach amerikanischem Vorbild wurde sie als Campus-Universität angelegt, auf den Freiflächen zwischen den Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft entstanden in den 50er Jahren erste Neubauten wie der Henry-Ford-Bau, wo auch die Universitätsbibliothek untergebracht wurde.  Früher &#8211; im ausgehenden letzten Jahrtausend &#8211; gab es hier eine Cafeteria, die zwar nicht gut, aber schnell zu erreichen war. Heute hilft bei der gastronomischen Verortung ein Blick auf die Homepage des Studentenwerkes:</p>
<p style="text-align: center"><img class="alignnone size-full wp-image-339" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/mensen.jpg" alt="mensen" width="640" height="480" /></p>
<p>Die alte Mensa in der Van&#8217;t &#8211; Hoff-Straße wurde unlängst umgebaut und unter dem Namen <strong>Veggie No. 1</strong> ­­<strong>– die Grüne Mensa</strong> wiedereröffnet. Deutschlands erstes vegetarisches Campus-Restaurant war bereits thematischer  <a href="http://www.tip-berlin.de/essen-und-trinken/gemusekuche-berlin">Aufhänger für die vorletzte Ausgabe des Tip</a>.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/veggi1.jpg" alt="veggi1" width="480" height="640" /></p>
<p>Heute soll es nur ein Kaffee an der Coffeebar sein, wo man im Unterschied zur Essensausgabe mit frei konvertierbarer Währung bezahlen kann. Die Frage nach TransFair / Bio / diversen Bechergrößen oder Zusatz-Sirups blieb dankenswerterweise aus, es wäre aber ratsam gewesen, gleich eine &#8220;richtige&#8221; Tasse anzufordern. Standard scheint nicht nur für den &#8220;to go&#8221;, sondern auch für den Innenbereich ein Pappbecher zu sein.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/tuete1.jpg" alt="tuete" width="640" height="480" /></p>
<p>Generell gilt in den Einrichtungen des Berliner Studentenwerkes, dass nur in Cafeterien bar bazahlt werden kann. Die Anschaffung einer Mensakarte ist aber auch für Externe sinnvoll. Man kann in Universitätsbibliotheken damit inzwischen u.a. Mahngebühren bezahlen, künftig vielleicht auch Kopien. Restlos überzeugen sollte Mensakartenmuffel ein Blick auf diese leckeren Desserts, die für kein cash der Welt zu haben sind:</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/pudding.jpg" alt="pudding" width="480" height="640" /></p>
<p>Aber auch in der <a href="http://www.studentenwerk-berlin.de/mensen/mensen_cafeterien/cafeteria_wirtschaftswissenschaften_fu/index.html">WiWi-Cafeteria</a> in der Garystraße gibt es täglich wechselnden Mittags- und Nachtisch, nur wenige Schritte von der Bibliothek entfernt und etwas ruhiger.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-342" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/wiwi.jpg" alt="wiwi" width="640" height="480" /></p>
<p>Richtung Ihnestraße gibt es dann noch eine Filiale von Aux Delices Normands mit dem Angebot einer französischen <em>Pâtisserie</em> und einem schönen Freisitz. Daneben eine Neueröffnung &#8211; Wok-Way, ein asiatischer Imbiss.<br />
Leider ist die Nutzung des Lesesaals der UB der FU aufgrund der eng bemessenen Öffnungszeiten, der Verteilung des Bestandes auf viele Teil- bzw. Zweigbibliotheken (<a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2005/10/fu-philologische-bibliothek/">&#8211;&gt; eine</a> wurde hier bereits besprochen) und die dezentrale Lage für Campusfremde wenig attraktiv. Für das Freihandmagazin, das gastronomische, architektonische und landschaftliche Umfeld und das freundliche Personal vergibt Leserhunger allerdings die Höchstpunktzahl: 5 &#8211; ja was? vielleicht Spindschlüssel?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-343" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/wok.jpg" alt="wok" width="640" height="480" /></p>
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		<title>Bibliothek und Archiv für Bildungsgeschichtliche Forschung</title>
		<link>http://leserhunger.archivauskunft.de/2008/03/bibliothek-und-archiv-fur-bildungsgeschichtliche-forschung/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 07:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>

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		<description><![CDATA[Die größte bildungsgeschichtliche Spezialbibliothek Deutschlands ist verkehrsgünstig gelegen &#8211; unmittelbar an S- und U-Bahnhof Warschauer Straße unweit des Berliner Ostbahnhofs an der Grenze der Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg . Vorgängerinstitutionen wie Deutsches Schulmuseum, Deutsche Lehrerbücherei. Pädagogische Zentralbibliothek der DDR begründen &#8230; <a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2008/03/bibliothek-und-archiv-fur-bildungsgeschichtliche-forschung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die größte bildungsgeschichtliche Spezialbibliothek Deutschlands ist verkehrsgünstig gelegen &#8211; unmittelbar an S- und U-Bahnhof Warschauer Straße unweit des Berliner Ostbahnhofs an der Grenze der Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg</p>
<p>.<img class="alignnone size-full wp-image-56" title="u_wars" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/u_wars.jpg" alt="u_wars" width="300" height="225" /></p>
<p>Vorgängerinstitutionen wie Deutsches Schulmuseum, Deutsche Lehrerbücherei. Pädagogische Zentralbibliothek der DDR begründen eine nunmehr fast 130jährige Tradition.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-57" title="ampel" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/ampel.jpg" alt="ampel" width="300" height="225" /></p>
<p>Neben einem umfangreichen Bestand an Monographien, Zeitschriften, Schulprogrammen und Jahresberichten, einem Archiv mit Nachlässen von Pädagogen wie Friedrich Fröbel, Adolph Diesterweg, Berthold Otto und Adolf Reichwein sind vor allem die Onlineangebote der Bibliothek bemerkenswert. Aber auch die analogen Dienstleistungen lassen wenig zu wünschen übrig mit Lieferzeiten aus dem Magazin von wenigen Minuten, großem Freihandbestand und eigenem Aufsatzlieferdienst.<br />
Dank gleich mehrfacher Bahnhofsnähe ist das  Imbissangebot besonders vielgestaltig. Am bekanntesten ist wohl die <a href="http://www.diekantinen.de/index.php?sid=64&amp;bid=43">Kantine von Universal Music</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-58" title="treppe" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/treppe.jpg" alt="treppe" width="300" height="225" /></p>
<p>Spreeblick und Coolnessfaktor ziehen viel Volk aus der Kreativbranche an. Um in der Mittagspause zu entspannen, z.B. die ausliegende Tagespresse zu lesen, ist es ein bisschen zu voll. Allerdings gibt es hier die wohl schönsten Outdoor-Raucherplätze auf dem Spreesteg, wo im Sommer auch Liegestühle stehen sollen.<br />
Die Gerichte liegen preislich und qualitativ etwas über sonstigem Kantinenniveau &#8211; haben aber alle Nachteile, die lange warmgehaltenes Essen eben so hat. Da kann ein Döner z.B. vom Bagdad-Grill am Schlesischen Tor oder die Tagessuppe mit Dessert in der Coffee Bar in der Rotherstraße die klügere Wahl sein.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gutenberg Museum, Bibliothek und Minipressenarchiv</title>
		<link>http://leserhunger.archivauskunft.de/2007/10/gutenberg-museum-bibliothek-und-minipressenarchiv/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 12:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mainz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Museum für Buch-, Druck- und Schriftgeschichte aller Kulturen in der Mainzer Innenstadt ist ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt. Nicht nur die dort in einer Dunkelkammer zu bewundernden 2 1/2 Exemplare der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel (B42) lohnen die Reise &#8230; <a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2007/10/gutenberg-museum-bibliothek-und-minipressenarchiv/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Museum für Buch-, Druck- und Schriftgeschichte aller Kulturen in der Mainzer Innenstadt ist ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt. Nicht nur die dort in einer Dunkelkammer zu bewundernden 2 1/2 Exemplare der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel (B42)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-259" title="b42" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/02/b42.jpg" alt="b42" width="350" height="160" /></p>
<p><span id="more-258"></span>lohnen die Reise nach Mainz. Man bekommt darüber hinaus einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Buchdrucks und der Buchillustration nicht nur in Mitteleuropa, auch die sich etwa zeitgleich entwickelnde asiatische</p>
<p>Druckkunst mit beweglichen Lettern wird in den Blick genommen. Dabei fällt auf, dass damalige Drucker und heutige Online-Redakteure mit ähnlichen Problemen wie Einbindung von Bildern und deren Beschriftung, Tabellen, Noten, Formeln, fremden Schriftsystemen, ungewöhnlichen Formaten etc. konfrontiert waren bzw. sind.<br />
Auch ist leider im Laufe der Jahrhunderte ein stetiger Niedergang der Buchillustration zu konstatieren. Diese Kunst wird heute allenfalls noch im Bereich Kinderbuch und Comic gepflegt. Wo früher in wissenschaftlichen Werken aufwändige Stiche (von Holz- über Kupfer- bis Stahl-) zur Verständlichkeit und Strukturierung des Textes beitrugen, fehlen Illustrationen heute gänzlich oder werden durch weitaus weniger aussagekräftige Fotos ersetzt.<br />
Zum Museum gehört eine <a style="color: #cc3333; text-decoration: none;" href="http://www.gutenberg-bibliothek.de/">Fachbibliothek für Buch- Schrift- und Druckgeschichte</a> mit ca. 80.000 Bänden.<br />
Das ebenfalls dem Museum angeschlossene Mainzer Minipressen-Archiv sammelt literarische Erzeugnisse von kleinen und kleinsten Druckereien und Verlagen, auch Minipressen genannt, deren Titel im Buchhandel und in Bibliothekskatalogen nur selten zu finden sind. Diese Kleinstdruckereien und Kleinverlage treffen sich seit 1970 alle zwei Jahre auf der Mainzer Minipressen-Messe (MMPM), ein Muss für jeden Bücherfreund!<br />
Für das leibliche Wohl des Besuchers ist bestens gesorgt: Im Haus befindet sich das Codex, eine gut besuchte Kneipe mit weit über die von Museum und Bibliothek hinausgehenden Öffnungszeiten &#8211; also täglich von Frühstück bis Absacker. Die Karte bietet für jeden etwas von bodenständig bis exotisch zu günstigen Preisen. Besuchern von weit jenseits des Mains sei sauer gespritzter Apfelwein als Erfrischungsgetränk empfohlen!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-260" title="codex" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/02/codex.jpg" alt="codex" width="350" height="263" /></p>
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		<title>Evangelisches Zentralarchiv</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 07:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kirchliche Archivzentrum auf dem Gelände von St. Thomas am Bethaniendamm ist eine wichtige Forschungsstätte für Kirchengeschichte und Familienforschung. Das Archivzentrum beherbergt das Archiv des Berliner Missionswerks, das katholische Diözesanarchiv Berlin, das Landeskirchenarchiv der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und das &#8230; <a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2007/03/evangelisches-zentralarchiv/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das kirchliche Archivzentrum auf dem Gelände von St. Thomas am Bethaniendamm ist eine wichtige Forschungsstätte für Kirchengeschichte und Familienforschung. Das Archivzentrum beherbergt das Archiv des Berliner Missionswerks, das katholische Diözesanarchiv Berlin, das Landeskirchenarchiv der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und das Evangelische Zentralarchiv.<br />
Mehr als dreißig Regalkilometer Akten, Architekturzeichnungen zur Kirchenbaugeschichte, Quellen zur Missionsarbeit in Asien und Afrika und mehr als 30.000 Kirchenbücher evangelischer Gemeinden in Berlin und Brandenburg sowie den historischen deutschen Ostgebieten werden hier verwahrt. Die Bibliothek des Archivzentrums vereint die Bestände der Vorgängereinrichtungen der EKD (Reichskirchenbibliothek), des Ökumenischen Archivs, des Kirchlichen Außenamts. der Archive für die Geschichte des Kirchenkampfs, der Evangelischen Kirche der Union (EKU), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sowie die Gemeinsame Bibliothek des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR und der Evangelischen Kirche der Union &#8211; Bereich DDR.<br />
In der 5. Etage des Neubaus befindet sich der schöne, helle Lesesaal mit Mikrofiche-Lesegeräten auf mehreren Ebenen und einer kleinen Handbibliothek, Es gibt Zugang zum Internet und zum lokalen Allegro-Katalog der Bibliothek.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-66" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/eza.jpg" alt="eza" width="350" height="263" /></p>
<p>Wenn die Morgenandacht vorbei ist und keine Veranstaltung stattfindet, kann der Tagungsraum im Erdgeschoss zum Verzehr von Mitgebrachtem genutzt werden. Es gibt eine vollständige Küchenausstattung mit Spüle, Herd und Mikrowelle, Kaffee (fair gehandelt), Tee und Kaltgetränke stehen den Archivnutzern gegen ein geringes Entgelt zur Verfügung.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-67" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/eza_kaffee.jpg" alt="eza_kaffee" width="350" height="260" /></p>
<p>In der unmittelbaren Umgebung des Archivs gibt es kaum lohnende Ziele für den hungrigen Leser. Ein wie ein Kreuzberger Ökologieprojekt anmutendes Bauwerk lässt keinerlei Rückschlüsse auf gastromomische Bewirtschaftung zu. An einem Schild ist eine Telefonnummer angegeben, aber es bleibt unklar, warum man dort anrufen sollte. Das Geheimnis wird gelüftet durch den jüngst erschienenen Artikel &#8220;Der Kreuzberger Guerrilla-Garten (F.A.S. vom 18.3.2007): es handelt sich um einen 1983 von einem türkischen Rentner auf einer an der Westseite der Mauer gelegenen, aber zum Staatsgebiet der DDR gehörigen Parzelle angelegten und daher von Ost- und Westberliner Behörden geduldeten Schrebergarten mit einstöckiger Laube.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-68" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/baumhaus.jpg" alt="baumhaus" width="350" height="262" /></p>
<p>Heute bildet der Garten gewissermaßen den Grünstreifen auf dem stark befahrenen Bethaniendamm und wird auch gegenwärtig wegen Kompetenzstreitigkeiten der angrenzenden Stadtbezirke geduldet.<br />
Ein paar Schritte weiter gibt es eine Wagenburg, die aber leider keine Volksküche betreibt, zumindest wirkte das Areal zu mittäglicher Stunde verlassen und es waren beim besten Willen keine Küchengerüche auszumachen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-69" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/wagenburg.jpg" alt="wagenburg" width="350" height="263" /></p>
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