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	<title>Leserhunger</title>
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	<description>kulinarischer Führer durch Bibliotheken, Archive, Museen weltweit</description>
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		<title>Bankkrise im Staatsarchiv</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 20:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder, wenn in Dahlem die Magnolien blühen, rückt ein Mangel ins Bewusstsein des vom Aktenstudium müde blinzelnden Lesers: Auf den das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz umgebenden weitläufigen Grünflächen  fehlen&#8230;. Bänke!


Das Archiv in der Archivstraße dokumentiert nahezu neun Jahrhunderte brandenburg-preußischer Geschichte &#8220;zwischen Königsberg und Kleve&#8221; und verwahrt gegenwärtig ca. 35.000 laufende Meter Archivalien sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder, wenn in Dahlem die Magnolien blühen, rückt ein Mangel ins Bewusstsein des vom Aktenstudium müde blinzelnden Lesers: Auf den das <a href="http://www.gsta.spk-berlin.de/">Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz </a>umgebenden weitläufigen Grünflächen  fehlen&#8230;. <strong>Bänke!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="size-medium wp-image-450 aligncenter" title="magnolie" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/04/magnolie-300x225.jpg" alt="magnolie" width="300" height="225" /><br />
</strong></p>
<p>Das Archiv in der Archivstraße dokumentiert nahezu neun Jahrhunderte brandenburg-preußischer <span id="more-323"></span>Geschichte &#8220;zwischen Königsberg und Kleve&#8221; und verwahrt gegenwärtig ca. 35.000 laufende Meter Archivalien sowie eine Dienstbibliothek mit etwa 185.000 Bänden und 200 laufenden Zeitschriften.</p>
<p>Das GStA hat wohl den schönsten und funktionalsten Lesesaal, den man sich vorstellen kann. An der Wand über der Tür mahnt Spinoza:</p>
<p style="text-align: center;">Sedulo curavi<br />
humanas actiones<br />
non ridere, non lugere<br />
neque detestari<br />
sed intellegere</p>
<p style="text-align: right;">(Tractatus politicus, I, 4)</p>
<p style="text-align: left;">Frühes Kommen sichert gute Plätze (das Archiv öffnet 8.00), allerdings weiß man nicht so richtig, wohin man sich zur Pause mit Thermoskanne und Stullenpaket zurückziehen soll. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tabakskollegium">&#8220;Tabakskollegium&#8221;</a>, ein Raum, wo früher auch der Kaffeeautomat stand und wo man mit anderen Archivnutzern und -mitarbeitern ins Gespräch kam, ist dem Nichtraucherschutz zum Opfer gefallen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3f/Tabakskollegium-1.jpg"><img class="aligncenter" title="Das Tabakskollegium Friedrich Wilhelms I." src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3f/Tabakskollegium-1.jpg" alt="" width="358" height="256" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Nun gibt es Tische und Stühle im Treppenhaus &#8211; ein bisschen zu viel Durchgangsverkehr, um hier  eine Pausensituation zu simulieren. Alternativ kann man im Garderobenraum (wo der Kaffeeautomat jetzt steht) herum- bzw. im Weg stehen und kauend aus dem Fenster auf die oben erwähnten bankfreien Grünflächen blicken.</p>
<p style="text-align: left;">Eine Bank gibt es allerdings noch &#8211; hinter den schmalen Schultern der <a href="http://www.gsta.spk-berlin.de/shop_raumer_836.html">Wichmann-Büste des preußischen Staatsrats und Archivdirektors a.D. Karl Georg von Raumer </a>- ebenfalls eher Dekoration als Rückzugsraum für müde, hungrige Leser.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-484" title="raumer" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/07/raumer-768x1024.jpg" alt="raumer" width="387" height="516" /></p>
<p style="text-align: left;">Bleibt also nur das Auswärts-Lunch. Zu den U-Bahn-Stationen Dahlem Dorf und Podbielskiallee, wo diverse Imbissbuden locken, ist es etwa gleich weit. Allerdings zu weit, wenn man die nicht sehr großzügig bemessenen <a href="http://www.gsta.spk-berlin.de/anschrift,_Oeffnungszeiten,_anreise_496.html">Öffnungszeiten</a> in Betracht zieht. Besser, man biegt gleich in die Koserstraße ein und lenkt seine Schritte Richtung <a href="http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/fmi/">Meinecke-Institut der FU</a>.</p>
<p style="text-align: left;">Interdisziplinarität zwischen den beiden dort residierenden Fachrichtungen Geschichtswissenschaft und Veterinärmedizin wird durch eine echte Sehenswürdigkeit hergestellt: Das Skelett von Condé, dem Leibreitpferd Friedrichs des Großen .</p>
<p style="text-align: center;">
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-326" title="pferd" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/02/pferd.jpg" alt="pferd" width="320" height="240" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Ein paar Meter weiter  gibt es eine Cafeteria des Studentenwerks. Die 3 Komponenten der Mittagsgerichte &#8211; heute Leberkäse, Porreegemüse und Backkartoffeln &#8211; scheinen jeweils mit einem Zufallsgenerator zusammengestellt zu werden.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-324 aligncenter" title="leberkaese" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/02/leberkaese.jpg" alt="leberkaese" width="269" height="202" /></p>
<p style="text-align: left;">Aber der Kaffee ist besser als am Automaten im Archiv, das Servicepersonal ist nett und im Innenhof findet man endlich die auf dem Archivgelände so schmerzlich vermissten <strong>BÄNKE</strong>!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-451" title="meineckehof" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/04/meineckehof-1024x768.jpg" alt="meineckehof" width="258" height="194" /></p>
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		<title>Leipziger Buchmesse</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 21:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leipzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Leipziger Buchmesse ist eine Publikumsmesse. Hier werden also nicht nur Bücher, Autoren und Verlage vermarktet, sondern auch deren Zielgruppe &#8211; die Leser &#8211; strömen zahlreich auf das Messegelände auf dem Areal des alten Mockauer Flughafens, zum Stöbern und zum Besuch der zahlreichen Literaturveranstaltungen, die hier und anderswo im Rahmen des Festivals &#8220;Leipzig liest&#8221; stattfinden.
Sehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Leipziger Buchmesse ist eine Publikumsmesse. Hier werden also nicht nur Bücher, Autoren und Verlage vermarktet, sondern auch deren Zielgruppe &#8211; die Leser &#8211; strömen zahlreich auf das Messegelände auf dem Areal des alten Mockauer Flughafens, zum Stöbern und zum Besuch der zahlreichen Literaturveranstaltungen, die hier und anderswo im Rahmen des Festivals <a href="http://www.leipzig-liest.de/" target="_self">&#8220;Leipzig liest&#8221;</a> stattfinden.<br />
Sehen und gesehen werden ist ein wichtiger Aspekt des Messerummels. Seit dem Manga-Hype ist die gläserne Eingangshalle zu einem Catwalk für Cosplayer geworden. Die Gothic-Szene belagert die Stände der<span id="more-407"></span> Fantasy-Verlage, Schulklassen machen Jagd auf Werbeartikel aller Art und testen Computerspiele.<br />
Es herrscht also Volksfeststimmung &#8211; wenn man sich Karussels,  Grillstände, Zuckerwattespinnereien und Bierzelte wegdenkt.  Um das Messegelände herum scheint es eine Bannmeile für ambulante und stationäre Gastronomie-Angebote zu geben, Ausnahme ist eine <a href="http://maps.google.de/maps?client=safari&amp;oe=UTF-8&amp;ie=UTF8&amp;q=mac+donalds+handelsstraße+leipzig&amp;fb=1&amp;gl=de&amp;hq=mac+donalds&amp;hnear=handelsstraße+leipzig&amp;ei=3IamS_qtFdSK_AahucGNCA&amp;ved=0CB0QpQY&amp;hl=de&amp;view=map&amp;cid=12196577451959763832&amp;iwloc=A&amp;sa=X">Filiale von Mac-Donalds</a>, für deren Besuch eine Viertelstunde Fußweg in Kauf zu nehmen wäre, von den Wartezeiten wegen messebedingter Überfüllung ganz zu schweigen.</p>
<p>Auf Publikumsmessen beschränkt sich das Snackangebot an den Ständen der Firmen, Verlage, Fernsehstationen, Literatur- und Buchinstitute meist auf Gummibärchen oder Teegebäck, Empfänge mit Sekt und Häppchen sind eher unüblich.<br />
Die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis des Messecaterings leidet unter dem Mangel an Konkurrenz. Immerhin gibt es eine Freiluft-Raucherterasse innerhalb des Messekomplexes:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-420" title="altavista" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/altavista1.jpg" alt="altavista" width="400" height="300" /></p>
<p>Es ist aber wesentlich netter, bei schönem Wetter mitgebrachten Proviant, Getränke und auch die &#8220;Zigarette danach&#8221; am Ufer des Messesees vor dem Haupteingang zu genießen. Hier kann man auch hervorragend Leute und Kostüme kucken.<br />
Sonnendurchflutet sind auch die oberen Bereiche der Eingangshalle, hier bot in diesem Jahr in der Nähe des Eingangs zum CCL das &#8220;Wirtschaftswunder&#8221; Kaffe &amp; Kuchen an:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-421" title="wirtschaftswunder" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/wirtschaftswunder.jpg" alt="wirtschaftswunder" width="400" height="300" /></p>
<p>Das einzige Angebot weit und breit, das wirklich Appetit machte &#8211; gestärkt durch Cappuccino und Käsekuchen kann sich der nun nicht mehr ganz so hungrige Leser erneut ins Gewimmel stürzen.</p>
<p><img title="kaesekuchen" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/kaesekuchen1.jpg" alt="kaesekuchen" width="400" height="300" /></p>
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		<title>Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Asbestreinigung eines Magazins in der Stabi-West erfordert derzeit die Ausweitung des Literaturbeschaffungs-Reviers. Heute führt die Suche im Verbundkatalog nach einem verfügbaren Exemplar des vorübergehend unzugänglichen Titels in die UB der FU in der Dahlemer Garystraße.
Die Jagdinstinkte werden angeheizt durch die Rauminstallation &#8220;The Black Forrest oder der Medienwald&#8221; &#8211; Teil der aktuellen Ausstellung &#8220;Bücherwelten&#8221; des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Asbestreinigung eines Magazins in der <a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2005/07/staatsbibliothek-berlin-pk-haus-ii/">Stabi-West</a> erfordert derzeit die Ausweitung des Literaturbeschaffungs-Reviers. Heute führt die Suche im Verbundkatalog nach einem verfügbaren Exemplar des vorübergehend unzugänglichen Titels in die <a href="http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/ausstellung/">UB der FU</a> in der Dahlemer Garystraße.<br />
Die Jagdinstinkte werden angeheizt durch die Rauminstallation &#8220;The Black Forrest oder der Medienwald&#8221; &#8211; Teil der aktuellen <a href="http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/ausstellung/">Ausstellung &#8220;Bücherwelten&#8221; des Künstlers Wolfgang Nieblich</a> im Foyer des Bibliotheks-Hauptgebäudes.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-336" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/installation.jpg" alt="installation" width="640" height="480" /></p>
<p>Von dort aus geht es direkt in die Katakomben <span id="more-333"></span>des Freihand-Magazins, eine Zeitreise in Jahresschritten, durch Zahlen in psychedelischer Farbgebung auf dem Boden markiert. Das begehrte Buch ist schnell gefunden und für die Außer-Haus-Leihe verbucht.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-338 aligncenter" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/magazin.jpg" alt="magazin" width="480" height="640" /></p>
<p>&#8220;Frei&#8221; steht an der Freien Universität nicht nur für ein offenes Magazin, die Uni wurde 1948 als demokratische Antithese zur bis dato einzigen &#8220;Berliner (später Humboldt-) Universität&#8221; im sowjetischen Sektor gegründet. Nach amerikanischem Vorbild wurde sie als Campus-Universität angelegt, auf den Freiflächen zwischen den Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft entstanden in den 50er Jahren erste Neubauten wie der Henry-Ford-Bau, wo auch die Universitätsbibliothek untergebracht wurde.  Früher &#8211; im ausgehenden letzten Jahrtausend &#8211; gab es hier eine Cafeteria, die zwar nicht gut, aber schnell zu erreichen war. Heute hilft bei der gastronomischen Verortung ein Blick auf die Homepage des Studentenwerkes:</p>
<p style="text-align: center"><img class="alignnone size-full wp-image-339" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/mensen.jpg" alt="mensen" width="640" height="480" /></p>
<p>Die alte Mensa in der Van&#8217;t &#8211; Hoff-Straße wurde unlängst umgebaut und unter dem Namen <strong>Veggie No. 1</strong> ­­<strong>– die Grüne Mensa</strong> wiedereröffnet. Deutschlands erstes vegetarisches Campus-Restaurant war bereits thematischer  <a href="http://www.tip-berlin.de/essen-und-trinken/gemusekuche-berlin">Aufhänger für die vorletzte Ausgabe des Tip</a>.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/veggi1.jpg" alt="veggi1" width="480" height="640" /></p>
<p>Heute soll es nur ein Kaffee an der Coffeebar sein, wo man im Unterschied zur Essensausgabe mit frei konvertierbarer Währung bezahlen kann. Die Frage nach TransFair / Bio / diversen Bechergrößen oder Zusatz-Sirups blieb dankenswerterweise aus, es wäre aber ratsam gewesen, gleich eine &#8220;richtige&#8221; Tasse anzufordern. Standard scheint nicht nur für den &#8220;to go&#8221;, sondern auch für den Innenbereich ein Pappbecher zu sein.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/tuete1.jpg" alt="tuete" width="640" height="480" /></p>
<p>Generell gilt in den Einrichtungen des Berliner Studentenwerkes, dass nur in Cafeterien bar bazahlt werden kann. Die Anschaffung einer Mensakarte ist aber auch für Externe sinnvoll. Man kann in Universitätsbibliotheken damit inzwischen u.a. Mahngebühren bezahlen, künftig vielleicht auch Kopien. Restlos überzeugen sollte Mensakartenmuffel ein Blick auf diese leckeren Desserts, die für kein cash der Welt zu haben sind:</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/pudding.jpg" alt="pudding" width="480" height="640" /></p>
<p>Aber auch in der <a href="http://www.studentenwerk-berlin.de/mensen/mensen_cafeterien/cafeteria_wirtschaftswissenschaften_fu/index.html">WiWi-Cafeteria</a> in der Garystraße gibt es täglich wechselnden Mittags- und Nachtisch, nur wenige Schritte von der Bibliothek entfernt und etwas ruhiger.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-342" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/wiwi.jpg" alt="wiwi" width="640" height="480" /></p>
<p>Richtung Ihnestraße gibt es dann noch eine Filiale von Aux Delices Normands mit dem Angebot einer französischen <em>Pâtisserie</em> und einem schönen Freisitz. Daneben eine Neueröffnung &#8211; Wok-Way, ein asiatischer Imbiss.<br />
Leider ist die Nutzung des Lesesaals der UB der FU aufgrund der eng bemessenen Öffnungszeiten, der Verteilung des Bestandes auf viele Teil- bzw. Zweigbibliotheken (<a href="http://leserhunger.archivauskunft.de/2005/10/fu-philologische-bibliothek/">&#8211;&gt; eine</a> wurde hier bereits besprochen) und die dezentrale Lage für Campusfremde wenig attraktiv. Für das Freihandmagazin, das gastronomische, architektonische und landschaftliche Umfeld und das freundliche Personal vergibt Leserhunger allerdings die Höchstpunktzahl: 5 &#8211; ja was? vielleicht Spindschlüssel?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-343" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/03/wok.jpg" alt="wok" width="640" height="480" /></p>
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		<title>Bibliothek und Archiv für Bildungsgeschichtliche Forschung</title>
		<link>http://leserhunger.archivauskunft.de/2008/03/bibliothek-und-archiv-fur-bildungsgeschichtliche-forschung/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 07:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>

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		<description><![CDATA[Die größte bildungsgeschichtliche Spezialbibliothek Deutschlands ist verkehrsgünstig gelegen &#8211; unmittelbar an S- und U-Bahnhof Warschauer Straße unweit des Berliner Ostbahnhofs an der Grenze der Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg
.
Vorgängerinstitutionen wie Deutsches Schulmuseum, Deutsche Lehrerbücherei. Pädagogische Zentralbibliothek der DDR begründen eine nunmehr fast 130jährige Tradition.

Neben einem umfangreichen Bestand an Monographien, Zeitschriften, Schulprogrammen und Jahresberichten, einem Archiv mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die größte bildungsgeschichtliche Spezialbibliothek Deutschlands ist verkehrsgünstig gelegen &#8211; unmittelbar an S- und U-Bahnhof Warschauer Straße <span id="more-55"></span>unweit des Berliner Ostbahnhofs an der Grenze der Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg</p>
<p>.<img class="alignnone size-full wp-image-56" title="u_wars" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/u_wars.jpg" alt="u_wars" width="300" height="225" /></p>
<p>Vorgängerinstitutionen wie Deutsches Schulmuseum, Deutsche Lehrerbücherei. Pädagogische Zentralbibliothek der DDR begründen eine nunmehr fast 130jährige Tradition.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-57" title="ampel" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/ampel.jpg" alt="ampel" width="300" height="225" /></p>
<p>Neben einem umfangreichen Bestand an Monographien, Zeitschriften, Schulprogrammen und Jahresberichten, einem Archiv mit Nachlässen von Pädagogen wie Friedrich Fröbel, Adolph Diesterweg, Berthold Otto und Adolf Reichwein sind vor allem die Onlineangebote der Bibliothek bemerkenswert. Aber auch die analogen Dienstleistungen lassen wenig zu wünschen übrig mit Lieferzeiten aus dem Magazin von wenigen Minuten, großem Freihandbestand und eigenem Aufsatzlieferdienst.<br />
Dank gleich mehrfacher Bahnhofsnähe ist das  Imbissangebot besonders vielgestaltig. Am bekanntesten ist wohl die <a href="http://www.diekantinen.de/index.php?sid=64&amp;bid=43">Kantine von Universal Music</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-58" title="treppe" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/treppe.jpg" alt="treppe" width="300" height="225" /></p>
<p>Spreeblick und Coolnessfaktor ziehen viel Volk aus der Kreativbranche an. Um in der Mittagspause zu entspannen, z.B. die ausliegende Tagespresse zu lesen, ist es ein bisschen zu voll. Allerdings gibt es hier die wohl schönsten Outdoor-Raucherplätze auf dem Spreesteg, wo im Sommer auch Liegestühle stehen sollen.<br />
Die Gerichte liegen preislich und qualitativ etwas über sonstigem Kantinenniveau &#8211; haben aber alle Nachteile, die lange warmgehaltenes Essen eben so hat. Da kann ein Döner z.B. vom Bagdad-Grill am Schlesischen Tor oder die Tagessuppe mit Dessert in der Coffee Bar in der Rotherstraße die klügere Wahl sein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gutenberg Museum, Bibliothek und Minipressenarchiv</title>
		<link>http://leserhunger.archivauskunft.de/2007/10/gutenberg-museum-bibliothek-und-minipressenarchiv/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 12:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mainz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Museum für Buch-, Druck- und Schriftgeschichte aller Kulturen in der Mainzer Innenstadt ist ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt. Nicht nur die dort in einer Dunkelkammer zu bewundernden 2 1/2 Exemplare der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel (B42)

lohnen die Reise nach Mainz. Man bekommt darüber hinaus einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Buchdrucks und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Museum für Buch-, Druck- und Schriftgeschichte aller Kulturen in der Mainzer Innenstadt ist ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt. Nicht nur die dort in einer Dunkelkammer zu bewundernden 2 1/2 Exemplare der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel (B42)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-259" title="b42" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/02/b42.jpg" alt="b42" width="350" height="160" /></p>
<p><span id="more-258"></span>lohnen die Reise nach Mainz. Man bekommt darüber hinaus einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Buchdrucks und der Buchillustration nicht nur in Mitteleuropa, auch die sich etwa zeitgleich entwickelnde asiatische</p>
<p>Druckkunst mit beweglichen Lettern wird in den Blick genommen. Dabei fällt auf, dass damalige Drucker und heutige Online-Redakteure mit ähnlichen Problemen wie Einbindung von Bildern und deren Beschriftung, Tabellen, Noten, Formeln, fremden Schriftsystemen, ungewöhnlichen Formaten etc. konfrontiert waren bzw. sind.<br />
Auch ist leider im Laufe der Jahrhunderte ein stetiger Niedergang der Buchillustration zu konstatieren. Diese Kunst wird heute allenfalls noch im Bereich Kinderbuch und Comic gepflegt. Wo früher in wissenschaftlichen Werken aufwändige Stiche (von Holz- über Kupfer- bis Stahl-) zur Verständlichkeit und Strukturierung des Textes beitrugen, fehlen Illustrationen heute gänzlich oder werden durch weitaus weniger aussagekräftige Fotos ersetzt.<br />
Zum Museum gehört eine <a style="color: #cc3333; text-decoration: none;" href="http://www.gutenberg-bibliothek.de/">Fachbibliothek für Buch- Schrift- und Druckgeschichte</a> mit ca. 80.000 Bänden.<br />
Das ebenfalls dem Museum angeschlossene Mainzer Minipressen-Archiv sammelt literarische Erzeugnisse von kleinen und kleinsten Druckereien und Verlagen, auch Minipressen genannt, deren Titel im Buchhandel und in Bibliothekskatalogen nur selten zu finden sind. Diese Kleinstdruckereien und Kleinverlage treffen sich seit 1970 alle zwei Jahre auf der Mainzer Minipressen-Messe (MMPM), ein Muss für jeden Bücherfreund!<br />
Für das leibliche Wohl des Besuchers ist bestens gesorgt: Im Haus befindet sich das Codex, eine gut besuchte Kneipe mit weit über die von Museum und Bibliothek hinausgehenden Öffnungszeiten &#8211; also täglich von Frühstück bis Absacker. Die Karte bietet für jeden etwas von bodenständig bis exotisch zu günstigen Preisen. Besuchern von weit jenseits des Mains sei sauer gespritzter Apfelwein als Erfrischungsgetränk empfohlen!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-260" title="codex" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/02/codex.jpg" alt="codex" width="350" height="263" /></p>
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		<title>Evangelisches Zentralarchiv</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 07:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://leserhunger.archivauskunft.de/?p=65</guid>
		<description><![CDATA[Das kirchliche Archivzentrum auf dem Gelände von St. Thomas am Bethaniendamm ist eine wichtige Forschungsstätte für Kirchengeschichte und Familienforschung. Das Archivzentrum beherbergt das Archiv des Berliner Missionswerks, das katholische Diözesanarchiv Berlin, das Landeskirchenarchiv der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und das Evangelische Zentralarchiv.
Mehr als dreißig Regalkilometer Akten, Architekturzeichnungen zur Kirchenbaugeschichte, Quellen zur Missionsarbeit in Asien und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das kirchliche Archivzentrum auf dem Gelände von St. Thomas am Bethaniendamm ist eine wichtige Forschungsstätte für Kirchengeschichte und Familienforschung. Das Archivzentrum beherbergt <span id="more-65"></span>das Archiv des Berliner Missionswerks, das katholische Diözesanarchiv Berlin, das Landeskirchenarchiv der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und das Evangelische Zentralarchiv.<br />
Mehr als dreißig Regalkilometer Akten, Architekturzeichnungen zur Kirchenbaugeschichte, Quellen zur Missionsarbeit in Asien und Afrika und mehr als 30.000 Kirchenbücher evangelischer Gemeinden in Berlin und Brandenburg sowie den historischen deutschen Ostgebieten werden hier verwahrt. Die Bibliothek des Archivzentrums vereint die Bestände der Vorgängereinrichtungen der EKD (Reichskirchenbibliothek), des Ökumenischen Archivs, des Kirchlichen Außenamts. der Archive für die Geschichte des Kirchenkampfs, der Evangelischen Kirche der Union (EKU), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sowie die Gemeinsame Bibliothek des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR und der Evangelischen Kirche der Union &#8211; Bereich DDR.<br />
In der 5. Etage des Neubaus befindet sich der schöne, helle Lesesaal mit Mikrofiche-Lesegeräten auf mehreren Ebenen und einer kleinen Handbibliothek, Es gibt Zugang zum Internet und zum lokalen Allegro-Katalog der Bibliothek.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-66" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/eza.jpg" alt="eza" width="350" height="263" /></p>
<p>Wenn die Morgenandacht vorbei ist und keine Veranstaltung stattfindet, kann der Tagungsraum im Erdgeschoss zum Verzehr von Mitgebrachtem genutzt werden. Es gibt eine vollständige Küchenausstattung mit Spüle, Herd und Mikrowelle, Kaffee (fair gehandelt), Tee und Kaltgetränke stehen den Archivnutzern gegen ein geringes Entgelt zur Verfügung.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-67" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/eza_kaffee.jpg" alt="eza_kaffee" width="350" height="260" /></p>
<p>In der unmittelbaren Umgebung des Archivs gibt es kaum lohnende Ziele für den hungrigen Leser. Ein wie ein Kreuzberger Ökologieprojekt anmutendes Bauwerk lässt keinerlei Rückschlüsse auf gastromomische Bewirtschaftung zu. An einem Schild ist eine Telefonnummer angegeben, aber es bleibt unklar, warum man dort anrufen sollte. Das Geheimnis wird gelüftet durch den jüngst erschienenen Artikel &#8220;Der Kreuzberger Guerrilla-Garten (F.A.S. vom 18.3.2007): es handelt sich um einen 1983 von einem türkischen Rentner auf einer an der Westseite der Mauer gelegenen, aber zum Staatsgebiet der DDR gehörigen Parzelle angelegten und daher von Ost- und Westberliner Behörden geduldeten Schrebergarten mit einstöckiger Laube.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-68" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/baumhaus.jpg" alt="baumhaus" width="350" height="262" /></p>
<p>Heute bildet der Garten gewissermaßen den Grünstreifen auf dem stark befahrenen Bethaniendamm und wird auch gegenwärtig wegen Kompetenzstreitigkeiten der angrenzenden Stadtbezirke geduldet.<br />
Ein paar Schritte weiter gibt es eine Wagenburg, die aber leider keine Volksküche betreibt, zumindest wirkte das Areal zu mittäglicher Stunde verlassen und es waren beim besten Willen keine Küchengerüche auszumachen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-69" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/09/wagenburg.jpg" alt="wagenburg" width="350" height="263" /></p>
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		<title>Bayerische Staatsbibliothek</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jan 2007 11:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[München]]></category>

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		<description><![CDATA[Thukydides, Homer, Aristoteles und Hippokrates, im Münchner Volksmund auch die &#8220;Die vier Heiligen Dreikönige&#8221; genannt, bewachen als überlebensgroße Skulpturen den Eingang des imposanten Bibliotheksbaus an der Ludwigstraße. Gemeinsam mit der Schwestereinrichtung in Berlin ist die Münchner Stabi vor allem für die Sammlung älterer und ausländischer Literatur zuständig.
Die einzigartigen Bestände veranlassen zahlreiche auswärtige Leser zu einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thukydides, Homer, Aristoteles und Hippokrates, im Münchner Volksmund auch die &#8220;Die vier Heiligen Dreikönige&#8221; genannt, bewachen als überlebensgroße Skulpturen den Eingang des imposanten Bibliotheksbaus an der Ludwigstraße. Gemeinsam mit der Schwestereinrichtung in Berlin ist die Münchner Stabi vor allem für die Sammlung älterer und ausländischer Literatur zuständig.</p>
<p>Die einzigartigen Bestände veranlassen zahlreiche auswärtige Leser zu einer Reise nach München.<span id="more-239"></span> Man kann schon in der Heimat online einen virtuellen Ausweis beantragen, mit dem man Bücher in den Lesesaal bestellen kann &#8211; der Berliner Stabi zur Nachahmung empfohlen, wo von Anmeldung über Recherche und Bestellung bis zur Bereitstellung aus dem Magazin etwa ein Tag vergeht. Man kann sich ohne Leseausweis im Gebäude bewegen, die Lesesäle und deren Freihandbestand nutzen. Für den Internetzugang muss man sich allerdings jedesmal einloggen, was ziemlich umständlich und auch im Hinblick auf den Datenschutz problematisch ist.</p>
<p>Das Gebäude wurde z.T. durch Neubauten erweitert, so dass die ursprüngliche Struktur nicht erkennbar ist und die Orientierung in den sehr weitläufigen oder sehr engen Treppenhäusern schwer fällt. Die Cafeteria ist im Untergeschoss im Durchgangsbereich zu den Schließfächern gelegen und bereits ab 8.00 geöffnet. Die Atmosphäre erinnert an den Umkleidebereich eines Schwimmbades. Passend zum Sondersammelgebiet Ost- und Südosteuropa spricht das Servicepersonal serbokroatisch. Die Brötchen sind frisch und gut belegt, das Angebot aber sehr übersichtlich, vor allem im Bereich warme Speisen.</p>
<p>Für den größeren Hunger empfiehlt sich daher der Weg über die Ampelkreuzung und um zwei Ecken in die Amalienstraße ins Gasthaus Maxvorstadt. Hier gibt es das, was man oberhalb des Weißwurstäquators mit dem Begriff bayerisch-urwüchsig verbindet: deftiges Essen, einen ebensolchen Familienkrach am Nebentisch und eine resolute Wirtin, die den Gast beim bangen Zusatz &#8220;ein Großes&#8221; bei der Bierbestellung wohlwollend-verständnislos anguckt &#8211; Bier in Sektflöten oder Cognacschwenkern ist gottlob in Bayern unbekannt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-240" title="maxvorstadt" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/02/maxvorstadt.jpg" alt="maxvorstadt" width="200" height="328" /></p>
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		<title>Kulturhistorisches Museum Magdeburg</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Nov 2006 12:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magdeburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei spektakulären Ausstellungen werden die Kapazitäten der Museumsgastronomie trotz hoher Preise und schlechter Qualität nicht selten überfordert. zumal die das Kulturhistorische Museum umgebende, architektonisch von Kriegszerstörungen, stalinistischen Parademagistralen, Landeshauptstadts-Größenwahn und Bürokomplex-Steuerabschreibungsmodellen geprägte Magdeburger City auch in kulinarischer Hinsicht als Niemandsland bezeichnet werden muss.
So auch bei der aktuellen 29. Europaratsausstellung &#8220;Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation &#8211; Von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei spektakulären Ausstellungen werden die Kapazitäten der Museumsgastronomie trotz hoher Preise und schlechter Qualität nicht selten überfordert. zumal die das Kulturhistorische Museum umgebende, architektonisch von Kriegszerstörungen, stalinistischen Parademagistralen, Landeshauptstadts-Größenwahn und Bürokomplex-Steuerabschreibungsmodellen geprägte Magdeburger City auch in kulinarischer Hinsicht als Niemandsland bezeichnet werden muss.<br />
So auch bei der aktuellen 29. Europaratsausstellung &#8220;Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation &#8211; <span id="more-247"></span>Von Otto dem Großen bis zum Ausgang des Mittelalters&#8221;.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-248" title="ritter" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/02/ritter.jpg" alt="ritter" width="400" height="349" /></p>
<p>Für die Massenabfütterung stehen zwei Eintöpfe auf der Karte: Kartoffelsuppe wahlweise mit oder ohne Bockwurst oder ein &#8220;Barbarossatopf&#8221;, der sich erst auf Nachfrage als Gulaschsuppe zu erkennen gibt. Nicht weniger (schweine-)fleischlastig die ambulante Kalorienversorgung:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-249" title="grill" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/02/grill.jpg" alt="grill" width="400" height="300" /></p>
<p>Einzige Alternative weit und breit &#8211; ein Kaffee- und Snackautomat im Foyer:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-250" title="automat" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2010/02/automat.jpg" alt="automat" width="400" height="300" /></p>
<p>Schade eigentlich, dass man so selten Kulturgenuss und gepflegte Gastlichkeit miteinander verbinden kann. Die Ausstellung ist allerdings unbedingt zu empfehlen, eine treffende Beschreibung ist in einem <a style="color: #cc3333; text-decoration: none;" href="http://72.14.221.104/search?q=cache:QJlypl1GI_QJ:www.creatures.org/spychat/vorgestern.html+purpurevangelium&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;cd=1&amp;client=safari">Chatroom</a> zu erlauschen:</p>
<blockquote><p>Ich kam mir vor wie William von Baskerville im Aedificium. Die Mönche müssen das auch gemerkt haben und guckten mir mißtrauisch nach. Wahrscheinlich hab ich zu gierig geguckt. Die hatten aber auch alles: die Pseudo-Isidorischen Dekretalen, witzigerweise neben einen Titus Livius &#8220;Ab urbe condita&#8221; gestellt. Gerbert von Aurillac mit eigenhändigen Schriften, Isidor von Sevilla und Nikolaus Kues. Den Manesse Codex, Evangeliare ohne Zahl, dabei das Purpurevangelium Ottos III. In der Reichenau und in Köln müssen sie halbe Bibliotheken ausgeräumt haben. Das ging bis auf die Goldene Bulle (gleich in vier Fassungen) und den Theuerdank Maximilians I. in einer Prachtausgabe.<br />
Ich glaube,ich muß nochmal nachts hin&#8230;</p></blockquote>
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		<title>Dokumentationszentrum Berliner Mauer</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Oct 2006 11:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bernauer Straße ist der einzige Ort in Berlin, wo ein ehemaliger Grenzabschnitt der 4. Generation (&#8221;Mauer &#8216;75&#8243;) vollständig erhalten bzw. rekonstruiert wurde. Nur hier wird noch deutlich, dass es sich eigentlich um zwei Berliner Mauern handelte,mit einem nicht weniger unüberwindlichen Grenzstreifen dazwischen.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurde ein Dokumentationszentrum mit Aussichtsplattform eingerichtet. Es präsentiert der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bernauer Straße ist der einzige Ort in Berlin, wo ein ehemaliger Grenzabschnitt der 4. Generation (&#8221;Mauer &#8216;75&#8243;) vollständig erhalten bzw. rekonstruiert wurde. Nur hier wird noch deutlich, dass es sich eigentlich um zwei Berliner Mauern handelte,mit einem nicht weniger unüberwindlichen Grenzstreifen dazwischen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-73" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/11/streifen.jpg" alt="streifen" width="400" height="241" /></p>
<p><span id="more-72"></span>Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurde ein Dokumentationszentrum mit Aussichtsplattform eingerichtet. Es präsentiert der interessierten Öffentlichkeit an EDV-Terminals, Lese- und Hörstationen Archivmaterial zur Geschichte vor allem dieses Grenzabschnitts aus dem Archiv des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR (BStU), Polizeiakten der Polizeihistorischen Sammlung aus Ost- und West-Berlin sowie Dokumente aus den Beständen des <a href="http://leserhunger.blogg.de/eintrag.php?id=39">Bundesarchivs (BA)</a> und der <a href="http://leserhunger.blogg.de/eintrag.php?id=37">Landesarchive (LA)</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-74" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/11/hanna.jpg" alt="hanna" width="400" height="300" /></p>
<p>Sicher gehört die Bernauer Straße zu den Gegenden mit der geringsten Gastro-Dichte innerhalb des S-Bahn-Ringes, was in Anbetracht der Besucherströme in Richtung Gedenkstätte verwundert. Immerhin wurde diesem Missstand durch die Aufstellung eines Kaffeeautomaten Rechnung getragen. Die seit dem Bau der Mauer einsetzende und bis heute anhaltende Verödung der einst belebten Geschäftsstraße kommt dem museumspädagogischen Konzept der Visualisierung allerdings entgegen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-75" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/11/fenster.jpg" alt="fenster" width="400" height="300" /></p>
<p>Das an der Eingangstür der Gedenkstätte beworbene, von einem sozialen Träger betriebene&#8221;Cafe Berliner Mauer&#8221; ein paar hundert Meter weiter Richtung Nordbahnhof erinnert vom Interieur an den Speiseraum eines Pflegeheimes (diese unsäglichen Kiefernarmlehnstühle mit gemusterten Stoffbezügen, die in den 90er Jahren so allgegenwärtig waren, dass sie sogar die <a href="http://www.kadewe-berlin.de/feinschmecker/index2.php">Feinschmeckeretage des KaDeWe</a> verunzierten) und wurde wegen mangelnder Anziehungskraft nicht getestet.</p>
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		<title>Zu früh gekommen: Hansabücherei</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Sep 2006 11:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiergarten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder zu früh da! Die Hansabibliothek öffnet im Unterschied zu anderen Berliner Stadtteilbibliotheken täglich erst 12.00, wenn man sich das endlich gemerkt hat, erwischt man garantiert einen Montag oder Freitag, wo sie sogar erst um 13.00 öffnet. Einen Buchcontainer zum Hinterlegen der überfälligen Medien gibt es auch nicht, so dass man hier oft Zeit totschlagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder zu früh da! Die Hansabibliothek öffnet im Unterschied zu anderen Berliner Stadtteilbibliotheken täglich erst 12.00, wenn man sich das endlich gemerkt hat, erwischt man garantiert einen Montag oder Freitag, <span id="more-78"></span>wo sie sogar erst um 13.00 öffnet. Einen Buchcontainer zum Hinterlegen der überfälligen Medien gibt es auch nicht, so dass man hier oft Zeit totschlagen muss. Zum Glück gibt es die Pizzeria Milano,<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-79" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/11/milano.jpg" alt="milano" width="350" height="218" /></p>
<p>wo inzischen schon weitere Bibliotheksnutzer sowie eine größere Gruppe polnischer Bauarbeiter Platz genommen haben. Die Anwesenheit von Bauarbeitern sagt über die Qualität einer gastronomischen Einrichtung mehr als Tausend Michelin-Sterne &#8211; warum also nicht einmal die Pizza Bambino für gerade mal 2 ? probieren.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-80" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/11/karte.jpg" alt="karte" width="350" height="263" /></p>
<p>Eine gute Entscheidung! Die Pizza ist frisch gebacken und sehr lecker, die Zeit angenehm verstrichen und die Bücherei mittlerweile auch geöffnet.<br />
Das Gebäude wurde 1957 als Informationszentrum für die Internationale Bauausstellung von Werner Düttmann entworfen, dient heute auch als Stadtteilkulturzentrum und hat einen sehr schönen Innenhof, wohin man sich mit Zeitungen und Zeitschriften und einem Cafe vom Automaten zurückziehen kann.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-81" src="http://leserhunger.archivauskunft.de/wp-content/uploads/2009/11/innenhof.jpg" alt="innenhof" width="350" height="228" /></p>
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