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Landesarchiv Berlin revisited

Über das gastronomische Umfeld des Landesarchivs am Eichborndamm wurde an dieser Stelle zwar bereits ausführlich berichtet, seit 2005 hat sich hier allerdings einiges verändert.
Darüber hinaus wird das Archiv künftig auf noch größeres Interesse stoßen, da sukzessive die historischen Personenstandsunterlagen der Berliner Standesämter hier zentral zur Nutzung bereitgestellt werden.
Im Archiv selbst gibt es wie gehabt einen Kaffeautomaten, Getränke- und Snackautomaten, am Informationstresen liegen die aktuellen Speisepläne zweier Kantinen aus, die zu Fuß zu erreichen sind. Etwa 700m den Eichborndamm hinauf sind es bis zur Deutschen Dienststelle (WASt, Wehrmachtauskunftstelle). Wie im Bundesarchiv bekommt man beim Pförtner ein Schild zum Anstecken,

kann so dekoriert das eine oder andere freundliche „Mahlzeit“ auf den Gängen erwidern und sich dann mit den dortigen Mitarbeitern in die Essensschlange einreihen. Es gibt sogar einen Freisitz, zwar mit wenig attraktivem Blick auf parkende Autos, der lichtentwöhnte Archivnutzer sollte allerdings jede sich bietende Gelegenheit zur Fotosynthese nutzen!

Weitere 300m Richtung Rathaus Wittenau, rechts am Nordgraben, öffnet das Finanzamt Reinickendorf seine Kantine für die Öffentlichkeit.

Der Weg ist im Gebäude nicht leicht zu finden, der Hinweis „Hundesteuer, bitte beim Pförtner melden“ weist in die richtige Richtung.

In trendigen Innenstadtbezirken wäre diese Kantine inzwischen sicher ein Szenelokal, das psychedelische 70er-Jahre-Design hat Weltkulturerbe-Potential,

die Deko an der Essensausgabe erinnert an EU-Optimismus und die noch unbestrittene Vormachtstellung des Hausschweins auf dem westeuropäischen Speisezettel.

Am Tisch wird man freundlich begrüßt von Senioren, die hier offensichtlich täglich einkehren. Beim Essen  erfährt man viel über Hunde, deren Pflege, Erziehung, Krankheiten sowie die neusten Episoden vom Gassi gehen. Hier hört man noch fast ausschließlich Berliner Mundart, auch die Limonade kommt aus der Stadt, wenn auch aus dem fernen Süden.

Ein atemberaubendes Panorama entschädigt für den doch recht weiten Weg. Man erkennt den Teufelsberg, Le Corbusiers Wohnmaschine, die ehemaligen DWM-Fabrikgebäude mit den geschwungenen Dächern, die am weitesten entfernten Bögen gehören zum Landesarchiv.

Für Eilige gibt es aber auch im Nahbereich Möglichkeiten, sich zu stärken. Ramona’s Back-Stübchen hat belegte Brötchen und eine günstige Tagessuppe,

und ab 15.00 öffnet „Zum Eichborn“, die Nachfolgekneipe des „Dicken B“.

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