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Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin

Die Asbestreinigung eines Magazins in der Stabi-West erfordert derzeit die Ausweitung des Literaturbeschaffungs-Reviers. Heute führt die Suche im Verbundkatalog nach einem verfügbaren Exemplar des vorübergehend unzugänglichen Titels in die UB der FU in der Dahlemer Garystraße.
Die Jagdinstinkte werden angeheizt durch die Rauminstallation „The Black Forrest oder der Medienwald“ – Teil der aktuellen Ausstellung „Bücherwelten“ des Künstlers Wolfgang Nieblich im Foyer des Bibliotheks-Hauptgebäudes.

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Von dort aus geht es direkt in die Katakomben des Freihand-Magazins, eine Zeitreise in Jahresschritten, durch Zahlen in psychedelischer Farbgebung auf dem Boden markiert. Das begehrte Buch ist schnell gefunden und für die Außer-Haus-Leihe verbucht.

magazin

„Frei“ steht an der Freien Universität nicht nur für ein offenes Magazin, die Uni wurde 1948 als demokratische Antithese zur bis dato einzigen „Berliner (später Humboldt-) Universität“ im sowjetischen Sektor gegründet. Nach amerikanischem Vorbild wurde sie als Campus-Universität angelegt, auf den Freiflächen zwischen den Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft entstanden in den 50er Jahren erste Neubauten wie der Henry-Ford-Bau, wo auch die Universitätsbibliothek untergebracht wurde.  Früher – im ausgehenden letzten Jahrtausend – gab es hier eine Cafeteria, die zwar nicht gut, aber schnell zu erreichen war. Heute hilft bei der gastronomischen Verortung ein Blick auf die Homepage des Studentenwerkes:

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Die alte Mensa in der Van’t – Hoff-Straße wurde unlängst umgebaut und unter dem Namen Veggie No. 1 ­­– die Grüne Mensa wiedereröffnet. Deutschlands erstes vegetarisches Campus-Restaurant war bereits thematischer  Aufhänger für die vorletzte Ausgabe des Tip.

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Heute soll es nur ein Kaffee an der Coffeebar sein, wo man im Unterschied zur Essensausgabe mit frei konvertierbarer Währung bezahlen kann. Die Frage nach TransFair / Bio / diversen Bechergrößen oder Zusatz-Sirups blieb dankenswerterweise aus, es wäre aber ratsam gewesen, gleich eine „richtige“ Tasse anzufordern. Standard scheint nicht nur für den „to go“, sondern auch für den Innenbereich ein Pappbecher zu sein.

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Generell gilt in den Einrichtungen des Berliner Studentenwerkes, dass nur in Cafeterien bar bazahlt werden kann. Die Anschaffung einer Mensakarte ist aber auch für Externe sinnvoll. Man kann in Universitätsbibliotheken damit inzwischen u.a. Mahngebühren bezahlen, künftig vielleicht auch Kopien. Restlos überzeugen sollte Mensakartenmuffel ein Blick auf diese leckeren Desserts, die für kein cash der Welt zu haben sind:

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Aber auch in der WiWi-Cafeteria in der Garystraße gibt es täglich wechselnden Mittags- und Nachtisch, nur wenige Schritte von der Bibliothek entfernt und etwas ruhiger.

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Richtung Ihnestraße gibt es dann noch eine Filiale von Aux Delices Normands mit dem Angebot einer französischen Pâtisserie und einem schönen Freisitz. Daneben eine Neueröffnung – Wok-Way, ein asiatischer Imbiss.
Leider ist die Nutzung des Lesesaals der UB der FU aufgrund der eng bemessenen Öffnungszeiten, der Verteilung des Bestandes auf viele Teil- bzw. Zweigbibliotheken (–> eine wurde hier bereits besprochen) und die dezentrale Lage für Campusfremde wenig attraktiv. Für das Freihandmagazin, das gastronomische, architektonische und landschaftliche Umfeld und das freundliche Personal vergibt Leserhunger allerdings die Höchstpunktzahl: 5 – ja was? vielleicht Spindschlüssel?

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